26 Juli 2007

Vollmond

Vollmond

Der Mond ist mein Spot,
wirft seinen Schein auf mich,
hüllt mich in kaltes Licht,
und wärmt meinen Geist.

Die Nacht ist mein Theatersaal,
getrieben vom vollmondigen Summen
spiele ich meine Rolle.
Die Rolle des hellsten Sterns.

Die Strasse ist meine Bühne, die Nacht mein Theatersaal,
der Vorhang hebt sich und der kaltes Licht umhüllt mein Sein,
die dunkle Welt sieht nur mich.
Diva im Mondspot.

Kein Monolog, ein Tanz beginnt,
ich falle in den Rhythmus, den mir die Sterne zeigen,
atme kalte Luft wie eine Droge,
höre die Stille und bewege mich mit ihr.

Meine Arme umschließen die Welt,
glücklich strahle ich in die Nacht,
funkle mit den Sternen um die Wette,
tanze Walzer mit den Wolken.

Mein Blut wird zu Champagner,
mein Körper zum Sturm,
ich tanze über die graue Straßenbühne,
genieße den Applaus der raschelnden Schatten.

Verbeuge mich vor den Geistern der Nacht,
küsse den Wind und stürme voran.
Wirble durch das Dunkel,
reiße die dunkle Pforte auf.

Erhelle die Welt mit meinem Funkeln,
gleite langsam in meine Traumwelt.
Träume einen vollmondigen Traum,
bis das Leben mich wieder wach küsst!
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