Ehrlich, wer hat nicht gerne einen guten Job? So einen, bei dem die Bezahlung stimmt, die Möglichkeiten in Sachen Weiterbildung, Arbeitszeit und Arbeitsplatz einfach gut sind und zu einem passen. Und, jetzt kommen wir zu MS, auch zum Leben mit MS
Oft passiert es, dass man sich doof sucht. Ich höre das oft von euch und ich war selbst schon in der Situation, dass das mit der „Inklusion“ von mir, der Frau mit MS nicht klappte. Ich hab mich selbst inkludiert, quasi und bin heute ganz glücklich und zufrieden damit, aber wer wirklich einen Job braucht und sucht, geht oft genug leer aus. Wegen der MS.
Als mich Veronika anmailte und mich darauf ansprach, ob ich ihre Umfrage unterstütze, weil sie promovieren möchte, dachte ich mir erst: nicht schon wieder. Eine andere, nette Umfrage von jemand der einen Abschluss macht. :-)
Allerdings hat mich das Thema bei näherem Hinschauen überzeugt. Genau es ist die Inklusion, die Veronika anspricht und erforscht. Es geht darum, wie Menschen, die mit chronischen Erkrankungen oder auch Beeinträchtigungen in einen Job so integriert werden können, dass sie als vollwertiges Teammitglied anerkannt und eben nicht der „Quotenbehinderte“ im Unternehmen sind.
Veronika sagt: „Inklusion fängt eigentlich erst nach der Einstellung an!“ und ich finde das spannend und stimme ihr zu.
Deshalb habe ich sie spontan gefragt, ob sie mir ein Interview dazu gibt und yeah, sie hat es getan. Etwas, was mich sehr freut. Und ein Thema, das wir alle unterstützen müssen, denn es gibt so viele großartig ausgebildete Menschen da draußen, die mit chronischen Erkrankungen oder auch Beeinträchtigungen leben und die einen Job suchen und ihn oft wegen der Krankheit oder der Beeinträchtigung nicht bekommen, während die Welt nach Fachkräften schreit.
Also: Viel Spaß beim Lesen und macht bei der Umfrage mit. Alle wichtigen Fakten gibt es dann nach dem Interview!!!