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02 September 2022

Der fünfte Tag der Woche - Warum "Frei"tage so sinnvoll sind!




Uff, was eine Woche. Sie rast, fliegt und die Arbeit endet nicht. Tut sie nie. Es ist anstrengend, dieses "am Ball bleiben" und das durchzuhalten kann erschöpfend sein. 

Es gibt und gab Tage, da plumpse ich aufs Sofa, weiß eigentlich, dass noch viel zu tun wäre, aber ich kann einfach nicht mehr. Ein Umstand, der uns hier in der Manufaktur vor einiger Zeit zu Denken gegeben hat. Wir haben uns Lösungen gesucht. Und Antworten, versteht sich. ;-) 

Das andere Ding ist nämlich, wenn man sich nur noch um den "Laden kümmert", sprich anfallende Dinge irgendwie im Laufschritt parallel zu anderen erledigen muss um alles zu schaffen, geht einem so viel verloren. Und da reden wir nicht über Lebensqualität, die in dem Zustand an sich schon nicht mehr existiert, wir reden über Kreativität, über das, was man abliefert und natürlich über den Spaß am Job und an dem, was man tut und an der Jobqualität. Also der Lebensqualität im Job. Oder Motivation. 

Wir haben uns hier  Gedanken gemacht, was man tun kann. Oder muss. Es gab Ideen, Tests und Dinge, die wir verworfen haben, weil es nicht passte. Es ist uns wichtig, die Balance zu halten weil wir finden, man darf, ja sogar muss, Spaß am Job haben. Weil das dazu beiträgt, unsere Arbeit wirklich gut zu machen. 

Das Ergebnis vorab: Liegen bleibt dennoch nichts.

18 März 2021

Zwischen Social Media und Sonntagsbraten ...


Letztens kommentierte ich auf Instagram zu einem anderen Thema, es war der Welt Frauen Tag, dass ich eine Frau bin, die mit Social Media und Sonntagsbraten lebt.

Es ist tatsächlich so: Ich kann Beides und bin ganz zufrieden damit. Weil ich mich ausdrücken und vernetzen kann und satt kriege ich mich und meine Familie auch. 

Während der Woche arbeite ich viel. Derzeit ausschließlich online. Was zur Folge hat, dass ich auch Dinge mitkriege, die ich an und für sich gar nicht mitbekommen möchte. Dinge, die mir weh tun, weil es schlicht falsche Informationen sind, auch die eine oder andere Nabelschau würde ich mir ehrlich gesagt gerne sparen. 

Die Folge dieser Flut ist, dass ich mich am Freitag immer total überfrachtet fühle. Ich habe zwar die eine oder andere Strategie, wie ich auch während der Woche nicht allem über den Weg laufen muss, aber dennoch, ein Rest bleibt immer. Und der kann belastend sein. Der beste Grund für Sonntagsbraten oder? 

12 Mai 2012

Die Woche : Bier und Hopfen, Professionalität und ein Traum

Montag:

Ich forsche in Sachen Bier und Hopfen und erfahre wundersame Dinge. Notieren, Aufschreiben. Fürs Interview am Mittwoch.

Dienstag:

Bastle an PowerPointPräsentation und dem Handout für Freitag, an dem ich einen Work-Shop gebe, um ehrenamtliche Journalisten ein wenig mit dem Schreiben zu verknüpfen.

Mittwoch:

Ich bin verhopft. Und sehe Bier aus anderer Perspektive. Ich weiß jetzt, dass es Hopfensorten gibt, die Aromen in sich tragen, die nach Zitrusfrüchten schmecken und dass die Verwendung selbiger nichts mit Biermischgetränken zu tun hat. Das entspannt mich. Aber ich gehöre auch zur aussterbenden Gattung des klassischen Biertrinkers. Am liebsten ist mir halt doch ein Helles im Krügerl.
Und bevor es das gibt, schreibe ich meinen Artikel.

Donnerstag:

Alles wird gut. Sage ich mir. Die Präsentation steht, die Mappen sind gefüllt, ich bin gespannt auf Freitag.
Nebenbei zerstöre ich einen Traum. Ich sitze nämlich nicht in meiner Schreibkammer und produziere nur Texte und der Rest der Welt wartet nur auf mich. Mich vermarktet auch niemand, das darf ich selbst tun.
Wenn man schreibt, muss man manchmal loslassen, Vorstellungen begraben und sich darauf einstellen, dass man richtig hart arbeiten muss. Schreiben ist ein Handwerk mit einer Menge Nebenschauplätze. Schreiben ist auch ein Markt, den man kennen und dem man sich manchmal ein wenig anpassen muss.

Hart, aber herzlich und leider wahr. :-) Aber für mich immer noch der beste Job, den ich kenne.

Freitag:

Letzte Vorbereitungen. Mir fallen noch tausend Dinge ein, ich teste die Präsentation und hoffe, dass alles gut geht. Ich bin nervös. Mal sehen! Es ist ein Experiment und Neuland. Aber, wie sagte ich neulich: Wer seine  Komfortzone nicht verlässt, wird nicht erfahren, wie es sein wird und wird keine Erfahrungen machen. Heute mache ich sie und wir werden sehen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Birgit Bauer


Copyright by Birgit Bauer



05 Mai 2012

Die Woche! Feiertag, Komplimente, Spannung, Spaß und Reaktionszeiten.

Die Woche begann, sagen wir entspannt. Ich war eigentlich damit beschäftigt, mir ein langes Wochenende zu nehmen, kam aber irgendwie nicht dazu. Es war einfach zuviel los und überhaupt.

Montag stellte ich fest: Ich bin kein Handwerker mit festgeschriebener Reaktionszeit. Will heißen, man muss sich in sehr seltenen, aber schon mal vorkommenden Fällen ein wenig gedulden. Das muss man beim Handwerker auch und ich finde es ok, wenn etwas nicht sofort geht. Wir können alle nicht zaubern und Wunder können länger dauern.

Dienstag war frei. Ich saß auf der Terrasse und tippte das Konzept für einen Workshop zusammen. Aber es war sehr entspann. Kein Telefon klingelte, mein großer Rechner blieb einfach aus, Mann servierte Erdbeerkuchen und Kaffee und die Vögel zwitscherten fröhlich. Kann ich bitte jetzt immer so arbeiten?

Mittwoch? Ich arbeite hart am Thema. Blogge, was das Zeug hält, für meine Kunden und werde dennoch als Techniker in der Zeitung beschrieben. Hallo? Sind Journalistinnen, die gleichzeitig PR und Marketing machen und Social Media Konzepte erstellen, wirklich nur Techniker? Nö! Techniker schrauben. Ich nicht. Zumindest nicht wie ein Techniker, ich schraube an Sätzen und Strategien und langsam sollte sich der Unterschied wirklich herumsprechen. Alternativ ginge auch nachfragen oder eine ordentliche Recherche. Soviel Zeit muss sein, bevor man Menschen Berufe andichtet, die sie gar nicht haben. Das gehört zur Sorgfaltspflicht eines Journalisten. Finde ich. Und Sie?

Donnerstag: Spaß mit einem sehr authentischen Menschen, über den ich einen Artikel schreibe. Ein gstandner Bayer halt. Gell? Erst will er nicht, dann tut ers doch und dann knurrt er am Telefon. Weils ihm eigentlich nicht passt, dass ich ihm auf die Schliche kam, aber gefällt, dass ich mich nicht einfach abwürgen ließ. :-))) Ich mag das. Ich bin auch authentisch. Und dafür bekam ich auch ein Kompliment.

Freitag? Heute (ich gebe zu, ich schreibe vor!) gehe ich zum Authentischen und schieße ihn ab. Mit dem Fotoapparat. Und ich wette, ich werde eine Menge Spaß haben.

Wie war Ihre Woche?

Herzliche Grüße
Birgit Bauer

Copyright by Birgit Bauer 2012

28 April 2012

Die Woche. KW? :-))

Diese Woche? Anstrengend.

Deshalb fasse ich mich kurz.

Wieso sie anstrengend war, kann man ab Sonntag um 12.01 Uhr nachlesen: Angeknackst!

Und weil sie eine Achterbahn war.

Nach "Angeknackst" folgte eine kostbare Begegnung: Nimm mich, wie ich bin!

Wie das Leben so ist, bringt es mich dennoch zum Ende der Woche zum Schmunzeln. Ich bin gut in Reklamationen, bewege Dinge und bringe Stillstand in Bewegung. Weil ich Bewegung mag.

Seit gestern bin ich offizieller Speaker bei einer internationalen Veranstaltung in der Schweiz im Mai, bei der es um die Arbeitsbedingungen von MS Patienten oder auch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geht. Als selbstständige Journalistin mit anhängender Manufaktur zählt man mich zu denen, die sich ganz aus dem Angestelltenlager in das der Selbstständigen begeben haben, um ein Konzept zu entwickeln, dass Krankheit und erfolgreiches Arbeiten zulässt.
Nicht jeder kanns und das ist der Grund, wieso ein internationales Gremium darüber berät, wie mans anpacken kann, dass auch solche, die im Angestelltenverhältnis bleiben wollen, ähnlich gute Bedingungen für sich bekommen.

Eigentlich etwas, das im Rahmen der Inklusion selbstverständlich sein sollte. Es aber nicht ist. Und daran müssen wir arbeiten.

In diesem Sinne, allen ein schönes Wochenende, ein ruhiges Wochenende vor allem. Ohne Achterbahn!

Herzliche Grüße
Birgit Bauer

Copyright by Birgit Bauer 2012


14 April 2012

Die Woche! Ab dem, 12.04. Die Extrawurstbraterei ist eröffnet!

Na ja, sagen wir es mal so, diese Woche war anstrengend. Was an meiner davonschleichenden Grippe liegen mag, die mich noch immer hustend durch die Gegend düsen lässt.

Beginnen wir am Dienstag.
Dienstage, wir wissen das, mag ich gerne. Sie sind beschaulicher als Montag und doch: Dieser Dienstag war voll. Prall wie ein dicker Sack vom Weihnachtsmann kam er daher und riss mich mit.
Ich briet die 1. Extrawurst der Woche. Und eins kann jeder glauben: In Extrawürsten bin ich richtig gut.

Mittwoch, noch spannender.
Ein Treffen mit einem Kollegen, um mich in ein neues Projekt einzuarbeiten. PR Texte der besonders guten Sorte und das macht Spaß. Interviews finde ich gut. Genial.

Ich muss zugeben, ich war etwas skeptisch, zumal mich die Reise auch in einen Pferdestall führte und das war bisher etwas, was mich eher panisch reagieren ließ und mich zum fluchtartigen Verlassen des Stalles motivierte. :-) Tritt und Biss sei Dank bin ich etwas traumatisiert gewesen, aber das ist vorbei. Ich habe nicht gekniffen und stand vor einem wirklich riesigen und edlen Pferd und schluckte, aber ich blieb. :-)) Ich briet die 2. Extrawurst der Woche und die brate ich in Sachen Auftrag und Texten wirklich nur, wenns mich richtig herausfordert. Bitteschön, wer will mich erneut herausfordern?

Donnerstag
Ein wenig Leerlauf. Akku aufladen, das, was im Kopf weilt und langsam an die frische Luft muss, noch einmal querdenken, alles umwerfen und noch einmal genau hinschauen. Siehe da, ich gewinne. Der Artikel kommt. Der Grill läuft im Leerlauf. Frau kann nicht täglich Extrawürste braten.

Freitag? - Extrawurstalarm der Sonderklasse
Extrawurst 1: Artikelthema für einen Kunden eintüten, ihm ein Thema mit zu recherchieren und in Worte zu fassen und für sein Blog aufzubereiten.
Wo ich doch schon als Journalistin für eine Redaktion da bin ... könnte ich doch auch  oder?? Klar kann ich. :-)) ilt
Extrawurst 2: mit Liebe gebrutzelt, Artikel für Kollegin redigiert, weil sie nen Knoten im Kopf hatte. Weil ich, wenns zeitlich passt, eben auch schnelle Küche biete. :-)
Extrawurst 3: Wiederholtes erklären, wieso es nicht reicht, einen Account auf einem Social Media Medium zu haben und darüber zu jubeln, sondern auch noch etwas für die gewünschte Aufmerksamkeit tun muss. Gemein ist die Welt. Deshalb gabs süßen Senf von der Strategin dazu. Schluckt sich leichter und wird sich als richtig erweisen.
Hilft halt nicht. Leider! Aber auch dafür gibt es Lösungen. Ganz sicher. Und wenn wir dafür weitere Extrawürstchen auf den Grill werfen.

Samstag? Es geht noch weiter. Gleich erstatte ich Bericht von der Eröffnung der Spargelsaison, fotografiere Rauchmelder und Feuerwehrmänner und werde dann noch ein oder zwei Stündlein an den Rechner kleben, um alles in Worte zu fassen und damit die Menschheit zu informieren.

Übrigens, nächste Woche treffe ich Merlin, Chello, Charlie und Brad. Wer das ist? Lesen! Nächste Woche! :-))

Lesestoff gibt es übrigens hier:  Sonntag 12.01 Uhr, gibts Birgits Seitensprünge zum Thema "Schöne, heile Welt?" Zurechtgeschnippelt oder echt? http://ow.ly/ah7ux

Viele Grüße
Birgit Bauer

24 März 2012

Die Woche! KW 12

Wow! Was war diese Woche spannend, schnell und überhaupt. Ich bin irgendwie mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs und falls jemand Scottie sieht, der soll mir eine Beamstation im Keller einbauen. :-))

Montag!
Schnell, aber dennoch gut. Themensuche, aktive Recherche, Arbeit. Aber schön!
Danach, Besuch auf dem Berg, also Höhentraining. Beobachte den neuesten Schwimmstil im Becken, Froschgrätschhalbhüpfen. Sie lustig aus.

Dienstag!
Es zieht an, ich fahre auf die Überholspur, arbeite weiter an Recherche, drücke mir selbst die Daumen, dass meine Vorschläge in der Redaktionssitzung durchgehen.
Lieblingsmodefachberaterin weiß genau Bescheid. "Brauche Business, morgen Sitzung, wichtig, will Camel und knalliges Blau". Wer mir noch einmal sagt, dass Shoppen lang dauert, darf gerne das nächste Mal mit. Wir schaffens in 30 Minuten und ich sehe top aus. 

Mittwoch!
Die fahren noch schneller in der Redaktionssitzung. Tornado, ich sitze kurz im Auge, atme auf und durch, bevor mich das Ding mitreißt und irgendwann mit zwei dicken Themen ausspuckt. Völlig  verwirrt, aber zufrieden. Auch was oder?
Jetzt heißt es Recherche im Großformat. Deadline ist sauknapp.

Donnerstag!
Gestern noch 12 von 12 abgegeben, jetzt heißt es warten. Auf alle Zertifikate.
Recherche in die Wege geleitet, Infos gesammelt, konzipiert. Nebenbei? War da noch was? Muss ja nicht mehr sein oder? Das Leben ist rasant aber cool und ich kriegs gewuppt.

Freitag!
Gesten Abend war toll. Hopfenspagelauftakt und Reportage. Mag ich. War lecker. :-)) Aber heute bin ich müde. Schreibe zwei Texte, bereite weiter die anderen zwei Recherchen auf. Langsam wirds. Text 2 für Abgabe Montag muss noch redigiert werden. Mach ich morgen. Heute fehlt mir die Kraft. Brauch ne Pause.

Das war Tempo. Was sonst noch so passierte? Das Herzblatt findet mich klasse, sagt ich bin ne Rampensau und lacht sich eins, wenn er mich dabei beobachtet, wie ich Schauspieler charmant zum Reden bringe und versuche, guten Köchen Tipps aus der Nase zu ziehen.

Ein Effekt: Ich sehe definitiv jünger aus. Immer, wenn ich komme, stehe ich in der 1. Reihe. Entweder, weil ich mit blöden Sprüchen und spitzen Ellbogen den Rest der Meute zur Seite bewegen konnte oder weil das "arme Mädel"  oder die "junge Frau da" ja auch noch ein gutes Foto braucht. Echt jetzt!

Danke liebe Kollegen! Das arme Mädel, beziehungweise die junge Frau freut sich über soviel Rücksicht!

Allen ein schönes Wochenende und im nächsten Leben, da werde ich eine Katze:

Der Redaktionskater im Rausch der Frühlingsgefühle!

17 März 2012

Die Woche! KW 11: Von langsamen Netzen zu einseitigen Telefonen und investigativer Themensuche!

Montag

Hand hoch: Wer von Ihnen blockiert mit dem Internet die Telefonleitung und zahlt horrende Minutenkosten übers Festnetz im WWW?

Nur für den Fall, dass Sie sich jetzt fragen, ob ich spinne, das tue ich nicht. Aber man wollte mir heute tatsächlich erklären, dass das Surfen im Netz eine teure Angelegenheit ist und dass man so seine Telefonleitung blockiert. Ich weiß ja nicht, wer da blockiert war und aus welchem Jahrhundert diese Info ursprünglich stammt, aber gewundert habe ich mich dann doch. Und überlegt, ob ich vielleicht noch eben auf mein Hausdach steige, um Mails künftig per Rauchzeichen abzusetzen, wo doch das Netz so teuer ist ...

Dienstag

Sag ich doch: Dienstage sind gut. Allerdings werde ich langsam sauer. Ich bin ein netter Mensch, halte meine Versprechen, aber mein Anbieter fürs Mobile überschreitet nunmehr seine Grenzen. Erst Telefonterror im Dezember, dann motzige Callcentermitarbeiter, dann Versprechungen für Rückrufe und? Nichts. Heiße Luft. Ob ich mal die sozialen Medien bedienen sollte? Ob es vielleicht ein offenes Schreiben braucht, um endlich das zu kriegen was ich dringend möchte? Ein neues Smartphone Motorola Defy und eine Flaterate fürs Internet? Ich telefoniere fast nicht, brauche auch keine SMS Flaterate, ich will nur ab und an per Netz etwas absetzen. 
Sollte möglich sein. Wenn die Mitarbeiter dort wollen. Wer allerdings jetzt schon gute Alternativen weiß, her damit, lange warte ich nämlich nicht mehr. Eine Frau wie mich versetzt man nicht. So!

Mittwoch

Tolles Interview, tolle Fotos, toller Tag, toller Artikel. Hoffentlich. Dazu wurde das Spielchen um Prüfung 11 eröffnet und ich überlege immer noch, wer heute noch zum Schneckentakt und ohne Flaterate surft. Siehe Montag.

Schreibe ausserdem über Menschen mit Behinderung, die keine Frage wert sind. Ein erschütternder Umstand in der Zeit, in der ganz Deutschland über Inklusion debattiert. Nur leider nach außen, innen, dort hinter der Kopfbarriere, dort ist alles ganz anders. Dort ist man mit Behinderung irgendwie bei vielen Zeitgenossen immer noch kein Thema. Das ist übrigens lesbar, wer mag, beim Kwalae Magazin am Sonntag um 12.01 Uhr geht der Text online: Birgits Seitensprünge!

Donnerstag

Uh, der April wird arbeitsreich. Aber gut. Alles scheint sich zu verändern, alles scheint im Umbruch zu sein ..

Freitag

Ist frei, wie der Tagname schon sagt. Na gut, fast! Ganz frei geht nicht, aber halb. Und das reicht für einen ausgedehnten Ausflug ins Gartencenter. Ich will in Primeln schwelgen, mich mit kleinen Hyazinthen anfreunden, meine Rosen auf dem Balkon entblättern und entlausen, abstützen und langsam in den Frühlingsputz rund ums Haus einsteigen.
Und ich finde, ich habs verdient. Prüfung 11 ist draussen. Noch ein Streich und dann ist das Dingens endlich geschafft.

Es war eine sonnige Woche. Bis auf die Tatsache, dass ich immer noch auf dem Trockenen sitze, was ein Handy betrifft und das finde ich langsam ziemlich fies. Wie kann sich diese Telefongesellschaft so ignorant benehmen? In Zeiten, wo Social Media doch Verbrauchermeinungen so schnell verbreitet? Da haben schon andere daran geknabbert und langsam treibts mich auch in die Richtung ....

Wie geht es Ihnen? Ein schönes Wochenende
Birgit Bauer

Copyright by Birgit Bauer!

10 März 2012

Die Woche! KW 10 Von Herzen in der Hose, Frauentagen und komischen Callcentern ...

Montag

Überspringen wir. Oder? Dieser Montag war voll. Zu voll. Und hat mich in Panik versetzt.
Ich war schon kurz davor, zur Dramaqueen zu mutieren.
Übrigens, wie sich das so auswirken kann, können Sie am Sonntag 12.00 Uhr hier lesen: Drama - Queen.

Dienstag

Herz in Hose. Ganz ehrlich. Wenn man zu wichtigen Gesprächen geht, kanns schon passieren, dass selbst mir die Muffe geht. Aber der Tag war, wie Dienstage eben so sind, echt klasse. Nachdem ich , wie immer, ein wenig knapp an Zeit war und die Parkplatzsuche in einer Charmeoffensive für einen Parkplatzbewacher endete, der mir aber mein Plätzchen schenkte, kam ich nach einer weiteren Charme - und Fachwissenoffensive erfolgreich aus dem Gebäude.

Klar was ich dann tat oder? Ich habe mir eine kleine Auszeit gegönnt und über der neuesten Frühjahrsmode (so schöne Trends mit vielen knallbunten Klassikern, die sich bestens kombinieren lassen :-)) meditiert und entspannt. ;-)

Übrigens, wie das ist, mit Herz in Hose können Sie hier nachlesen: Herz in Hose!

Mittwoch

Na ja, so Dienstage sind anstrengend. Aber es geht auch langsamer. Tempo gedrosselt, Erfolg genossen, eingesaugt, mich drin gewältzt. Prüfung Nummer 9 eingereicht und 10 begonnen. Kolumne für Sonntag geschrieben und über den Weltverdruß nachgedacht, die Wut von manchem Zeitgenossen, der gar nicht mehr so richtig sieht, wie gut es ihm geht.

Daraus entstand ein Dialog, der ab Sonntag 15.00 Uhr hier nachzulesen ist: Interview mit dem Weltverdruß

Donnerstag

Ganz ruhig. Entspannt. Arbeiten an Projekten erfordern manchmal ausgeschaltete Telefone, Ruhe und den berühmten Kuß der Muse. Gott sei dank hat sie mich geknutscht und ich habe gearbeitet. Prüfung 10 steht. Braucht noch Feinschliff. Die Tickets für die e-Patient Summit in London im Mai sind beauftragt und das Hotel für die Folgetage gebucht.

Weltfrauentag? Da war was gell? Es gab Schokolädchen und Prosecco und unheimliches Wettgleichstellen in den Geschäften.
Eine Glosse gefällig? Zum Weltfrauentag!

Ansonsten? Vier Lieder für Herrn Wulff mit Vuvuzelauntermalung in Berlin. Das hat ein wenig Eindruck gemacht, das Ritual und das Gewirbel drumherum. Was denken Sie?

Freitag

Noch ein wenig Action. Erstentwurf für Portraitartikel für die lokale Presse läuft, Nummer 10 nervt, die Sonne scheint. Arbeite an meinem Klamottenplan für London. :-)) Eine Freundin würde jetzt sagen: Typisch. Andere machen sich Gedanken, ob das mit Englisch klappt und was da wohl sein wird und du denkst über Looks nach.
Klar, ich bin halt eine, die sich nur gut angezogen wohlfühlt und ihren ganz eigenen Look braucht, um zu glänzen. Es ist also ganz einfach: Gib mir ein tolles Outfit und ich wuppe englische Vorträge, werfe mich volle Pulle auf den Spielplatz und packe mein Sandspielzeug aus und habe meinen Spaß und Erfolg. Kann also nicht schaden, sich über den üblichen Businesslook hinauszudenken und andere Wohlfühlbusinesslookwege zu gehen. Wie? Mit einem persönlich gestalteten Lookbook, das ich mir gerade bastle.
Wer wissen will, wie das ausschauen kann, schickt mir nen Kommentar. ;-) 

Eine volle und erfolgreiche Woche, für die ich dankbar bin!

Jetzt: Ab in die Sonne! Allen ein schönes Wochenende!
Birgit Bauer

Copyright 2012by Birgit Bauer

03 März 2012

Die Woche! KW 9 - Mode, Haarsimulation, Sabber und Dialekte

Montag

Habe ich schon erzählt, dass ich Montag nicht mag? Entweder sind sie total nervig und gestresst oder lausig. Deshalb beginne ich die Woche am Dienstag. Echt! Gibt nichts Besseres als einen richtig geilen Dienstag ...

Dienstag

Ach was ist dieser Dienstag geil. Am Vormittag sitze ich noch am Telefon und telefoniere mit UK, versuche einem genervten und nuschelndem Kerl, der mir in Singsangenglisch erklärt, dass das so gar nicht geht, davon zu überzeugen, dass es zu gehen hat, schließlich bin ich DIE Bauer. Hat nur nix genutzt. Aber wie wars: Ich hab da einen Plan! Und der englische Spezi, der wird sich noch wundern. :-)

Nachmittag? Noch geiler! Mein Frisör simuliert mit mir neue Frisuren und auf einmal finde ich mich so klasse und denke über die Anschaffung eines Glätteisens nach, das mir heute zeigte, wie schön ich mich finden darf und kann .... Nein, ich bin nicht überheblich, eingebildet oder arrogant, aber schön, das darf sich Frau finden. Vor allem, wenn der beste Friseur der Welt so nett und schön simuliert mit einem.

Und dann? Endorphinausbruch. Pur. In die Schnappatmung verfallen überlege ich, ob ich mir eine Tüte besorgen sollte oder vielleicht dem Herzblatt eine Notrufemail schicken könnte, damit er mit der Sauerstoffausrüstung vorbeikommt.
Adrenalin wummert wie ein fetter Baß durch meinen Kopf, bringt meinen Körper zum schwingen und ich hänge im Stuhl und schnappe nach Sauerstoff. Das kann einem auch passieren. Das sind Momente im Leben, die bleiben haften und mehr sag ich jetzt nicht! Der Rest folgt!

Herz wummert, Seele tanzt, Kopf dreht sich, Geist kreiselt und schüttelt sich, durch die Adern tanzen Mädels in HighHeels ... - Lebensfreude!

Sag ich doch: Dienstage sind richtig gut! :-)) Ich atme übrigens wieder normal.

Mittwoch 

Ok, ich gebe zu, ich bin eine Dramaqueen. Beziehungsweise, ich werde zu einer, wenn es mit der Haarpracht nicht klappt. Nach den simulierten Locken und einer Nacht sah ich aus wie ein oller Zausel. Die Locken waren teilweise noch da, aber eben auch verlegt und ich machte den Fehler, sie mit meiner Rollbürste und dem Fön in den Griff zu kriegen. Sollte Frau nicht tun ... Das verbreitet mieses Karma und wird zur Katastrophe, wenn sich die Haare eigene Wege suchen und sich in der Rundbürste verhaken. Das tut weh. Seelisch und körperlich. So sehr, dass ich sofort in mein Büro (liegt quasi gleich nebenan) stürzte und die Notfallschokolade aus dem Fach riss und mich in Tränen aufgelöst, Rundbürste im Haar, erst einmal vergriff, mich im Bad niederließ und heulend mein Elend bejammerte.
Ich, die Dramaqueen des Tages, war gekränkt von so einer behaarlichen Renitenz auf meinem Haupte. Jawohl.

Nach einigen tiefen Atemzügen rief ich den besten aller Ehemänner an, der mich, kennt mich eben gut, tröstete, mein System in normale Höhen brachte und mich sofort zum besten Frisör der Welt schickte.
Davor befreite ich aber das Bürsterl von meiner Haarpracht.
Der Herr der Bürsten und Glätteisen hats gerichtet und mich getröstet und mir wieder schöne Locken gezaubert, die ich jetzt auch selbst kann. Weil ich nämlich auch das Glätteisen habe, das mein Frisör hat. So! 

Donnerstag

Uuuuuuaaaaa .... Frau sollte nicht auf Premieren gehen. Die dauern so lang. Weil man doch noch nachfeiern muss. Aber schön wars und ich kann den Film "Trans Bavaria" von Konstantin Ferstl echt empfehlen. Vielleicht auch weil so tolle Aufnahmen aus meiner Gegend dabei sind, aber auch, weil die Geschichte klasse ist. Eine Geschichte über Revolution, Freundschaft und wie manchmal der Start ins Leben so laufen kann. Und vieles mehr .... reingehen lohnt sich!

Dafür das Kontrastprogramm: Wichtiger Termin für Dienstag anberaumt! Drückt die Daumen. Aber was wissen wir? Dienstage sind immer gut!

Londonreise eingetütet, um im Mai über Patientenbedürfnisse, Social Media und mehr zu fachsimpeln und Lösungen zu finden.

Ach ja, schon gelesen? Fräulein Trulla ist wieder da!  http://blogs-woman.brigitte.de/multiple-sklerose/


Freitag

Meine Güte, wenn man schon Menschen in Callcenter setzt, sollte man wenigstens dafür sorgen, dass sie den Text, den sie vorlesen müssen, auch so vorlesen, dass man sich als Zuhörer nicht gelangweilt oder verarscht fühlt. So ein emotionsloses Geleiere mag ich gar nicht und nein, ich lasse mein Einverständnis nicht aufzeichnen. Ich will nicht angeleiert werden.

Und noch ein nein. Ich will auch nicht an der Haustüre über meinen Freund Abraham sprechen. Der ist ja gar nicht mein Freund. Wir waren noch nie auf ein Bier. Und da ich die Bibel nicht griffbereit für diverse philosophische Haustürgespräche parat habe, ist es auch keine Option, mir diversen Lesestoff unter die Nase zu halten, der nur in der Ablage P landet. Glauben her und Glauben hin, Freunde, Haustürgeschäfte mache ich grundsätzlich nicht. Und schon gar nicht mit höheren Mächten und deren selbst ernannten Missionierkommandos. Basta.

Falls Sie mehr von mir lesen möchten: Auf Kwalae.de gibt es die Sonntagskolumne Birgits Seitensprünge. Diese Woche über den Beschiss in dieser Welt.
Ein Klick für den Lesestoff am Sonntag! 

Das war meine Woche! Eine, die bunter hätte nicht sein können! Eine, die Spaß gemacht hat und in der richtig Bewegung war.

Wie war Ihre Woche?

Viele Grüße und ein schönes Wochenende!
Birgit Bauer


Copyright 2012 by Birgit Bauer

25 Februar 2012

Die Woche! KW 8 Von Moral, Fasching, Herren und Damen und sinnlosem Schreien!

Montag - Moralisch verwerflich?

Jetzt ist er also weg. Der Herr Wulff. Man spekuliert und debattiert und entscheidet sich für Herrn Gauck, der aber jetzt schon erste Zweifler anlockt. Mit seinem gschlamperten Verhältnis, wie man in Bayern so sagt. Weil er halt nicht verheiratet, noch nicht geschieden ist und das gehört sich nicht. Sagen die moralischen Aposteln und heben den dazu passenden Finger. Unlizensierte Schwarzknutscher sind wohl nichts für sie. Meine Güte.

Freunde, wenn wir keine anderen Probleme haben, freut mich das ungemein, aber wäre es nicht einfach klug, abzuwarten, was sich denn so tun wird und wie der Nominierte sein Amt, wenn er es denn dann hat, ausfüllt? Bis dahin könnten wir uns durchaus auch noch mit anderen Dingen beschäftigen. Finde ich.

Dienstag - Pfiat Di Fasching!

Fasching! Helau und das  ganze Dings da. Ich, der bekennende Muffel gehe heute das einzige Mal tatsächlich hin. Zum Fasching. Das reicht auch. Um 20.00 Uhr ist ausgefeiert und ich gehe nach Hause. War schön, aber es ist ok so. Es reicht. Ich konnte der befohlenen Fröhlichkeit nicht wirklich folgen.

Bloß gut, dass der Faschingsdienstag ein so ruhiger Tag ist. Prüfungsaufgabe 8 von 12 fast erledigt. Muss nur noch den langen Fließtext verfassen und dann einen letzten Check und alles wird gut.

6 von 12 ist zurück. Bewertung gut. Mein Abschluß ist in Reichweite! 

Mittwoch - Vom Schreien, Höflichkeiten und warum ich nicht Herr Bauer bin!

Es gibt immer noch Menschen, die es mit der Netiquette nicht so ganz aufnehmen können. Sonst würden Sie wissen, dass das SCHREIEN ist und im geschäftlichen Emailkontakt weniger zu suchen hat als Sachlichkeit und ein vernünftiger Ton.
Wir wissen doch jetzt alle:  GROSSSCHREIBUNG IST SCHREIEN!!
Außerdem ist das Auge irritiert. Nur so nebenbei gesagt.

Wer mich ANSCHREIT, den mag ich nicht. Noch dazu wenn das SCHREIEN völlig unsachlich und UNANGEBRACHT ist!!  Wie Großbuchstaben einem auch so zum Verhängnis werden können ....

Und:

Sehr geehrter Herr Bauer!



 Preisfrage: Sehe ich wie Herr Bauer aus? Oder verdiene ich Frau als Bezeichnung nicht mehr?

Noch so ein Napf voller Fett. Sehe ich, weiblich mit typischen Merkmalen, aus wie ein Mann?
Und ist das eine Ausrede dafür, dass man mir unerlaubterweise unsinnige Werbung per Email schickt, obwohl ich schon lange Abonnent bin?

Geht gar nicht. Auch so eine E-mail Regel: Wer nicht einmal seine Daten sortiert hat und checkt, sollte nicht werben. Sonst landet er auf der Liste für Spam - Mails. Wer mag das schon?

Donnerstag - Fremdentscheider

Gestern schrieb ich meine Kolumne für Kwalae fertig. Sie erscheint am Sonntag, 26.02.2012 um 12.01 Uhr.
Es geht um Menschen mit Handicap oder chronischen Erkrankungen, die quasi fremdentschieden werden. Sie sind oft umgeben von Zeitgenossen, die sich als Fremdentscheider engagieren und anderen sagen, was sie mögen, können oder schaffen.
Etwas, das nervt, leben wir doch in einer Gesellschaft, die uns Freiheit verspricht. Uns allen. Wohlgemerkt.

Kaum hatte ich die Kolumne ins System gestellt, wurde ich schon wieder fremd entschieden. Zwar nicht im Rahmen meiner Erkrankung, aber dennoch. Jemand klatschte mir hin, dass etwas nicht passt, ohne mir zu sagen, um was sich die Sache dreht. Geheimnis! Geheimnis! Oder vielleicht .... lassen wir das Nebengschmäckle.

Schade eigentlich, so kanns passieren, dass sich Beziehungen auflösen oder der Fremdentscheider etwas verpasst. Verletzend ist so etwas immer. Für alle.

Übrigens, die Kolumne heißt: Wir sind behindert, aber nicht blöd!
Und vieles davon können Sie auch so im Leben finden!
Hier geht es direkt weiter! Einfach klicken und Kolumne lesen!

Übrigens, wer mag, kann mein Pate bei kwalae werden und mich würde es sehr freuen, einen oder zwei oder drei zu haben. :-)))
Informationen zur Autorenpatenschaft

Freitag -  Entspannt?

Ganz ehrlich 8 von 12 ist eine kleine Nervensäge. Drücken Sie mir die Daumen, dass ich sie am Wochenende fertig habe. Der nächste Teil gefällt mir sehr, ich freue mich darauf.
Wußten Sie, dass so ein entspannter Geburtstagskaffeeklatsch extrem positive Nebenwirkungen hat? Gestern war ich bei einem und habe ihn sehr genossen. 

Es war: entspannend.

Und hat mich auf eine Idee gebracht. Nächste Woche gibt es Bilder von meinen gesammelten Werken in Sachen Maschen. Ich gebe zu, zur Zeit bin ich sehr leise, aber das hat seinen Grund. Zum einen die Prüfungen und zum anderen arbeite ich seit einigen Monaten an einem sehr schönen, aber auch feinen Riesenprojekt, das mich mit über 450 Maschen, einem Zopfmuster und einem sehr dünnen Garn ziemlich in Schach hält. Aber das nur nebenbei, weil die Worte in der Manufaktur eindeutig die Überhand erlangt haben. Und das ist auch gut. Es freut mich.

Wie war Ihre Woche? Anstrengend? Entspannt?

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag!

Ihre Birgit Bauer

Copyright 2012 by Birgit Bauer




18 Februar 2012

Die Woche! KW 7 Von Gscheidhaferln, Luftnot, Schnee und Valentin und überhaupt ...

Von "Gscheithaferln", Luftnot, Schnee und Valentin und überhaupt ...

Montag
Mei, so ein Gscheithaferl, dachte ich, als ich mit jemandem telefonierte, der mir in Einzelheiten erklärte, wie ich eine Rechnung zu schreiben habe. Und das Steuerrechtliche gleich hinterherschickte. Ungefragt. Aber wohl annehmend, dass ich ein wenig auf der Brennsuppn dahergschwommen wär. Wie man so nett bayerisch sagt.
Was lernt man als Jungunternehmer sehr schnell? Wie man Rechnungen schreibt und das Rechtliche regelt. In jeder Hinsicht. Und da die Manufaktur dann doch schon seit einigen Jahren existiert, bin ich schon groß. Echt! Und das Schwimmen auf der Brennsuppn hab ich lang hinter mir gelassen. Mir ist klare Brühe lieber. Mit Freischwimmer, den hab ich nämlich auch schon. Gut gell?

Ach ja, Luftnot hatte ich im Höhentraining. Kaum ist der Körper mal nicht so wirklich fit, merkt Frau das. Und bekommt einen Platzverweis vom wachhabenden Physio. Der hat mich an die frische Luft auf meiner gewohnten Höhe geschickt, mir Traubenzucker gegeben und gesagt, dass das Training nach einer halben Stunde vorbei ist. Das war ein Trip. Wow! Gut, dass es wachende Physios gibt, die einen dann auffangen, ein wenig bemuttern und wissen, was zu tun ist. Jetzt gehts mir wieder gut und ich geh nächste Woche wieder aufn Berg. So!

Dienstag
Hat mir der Schnee doch glatt den Valentin versaut. Ja, ich gebe zu, ich mags gern romantisch. Nicht, dass ich Blumen bräuchte, ich nehme auch Schokolade oder eine Einladung zum Essen. Aber nix is mit Essen. Wir sind langsam zugeschneit und die Straßenverhältnisse lassen einen Besuch beim absoluten Oberlieblingsitaliener nicht wirklich zu. Es wäre verdammt ungemütlich. Nix mit Romantik, wenn der Schnee so will, aber doch was mit Romantik, ich habe schließlich einen Plan B in der Tasche und Valentin muss eben am Samstag noch mal ran.
Ob der Bischof das so gewollt hätte? Schnee?
Übrigens, die 7. von 12 Prüfungsaufgaben ist fast fertig. Ich liege gut in der Zeit und bin schnell. Drückt mir die Daumen, dass das so bleibt. Die Uhr tickt und Ende März ist das Spielchen vorbei.

Mittwoch
Jetzt ist es offiziell. Ich mache mich Ende Mai auf den Weg zur "Patient Summit 2012" nach London. Ich wurde als Expertin in Sachen Social Media und Blogging und als e-patient in Personalunion eingeladen. Sehr spannend. Das kann ich Euch sagen. Derzeit poliere ich an meinem "little accent like out of rosenheim" und plane die Vorbereitungsphase ab April.
 Wer hier klickt, findet mich unter "Speakers" wenn er ganz nach unten scrollt!
Denn wir wissen, die Prüfungen. Übrigens, 7 von 12 geht heute raus. Und ist richtig gut geworden. Finde ich und hoffe, dass auch meine Studienbegleiterin das findet und mir eine gute Beurteilung gibt.

Donnerstag
Unsinnig und sinnig und überhaupt wahnsinnig. Ich bin bekennender Faschingsmuffel und kanns auch zugeben. Die tollen Tage und die teilweise befohlene Fröhlichkeit sind so gar nichts für mich. Wahrscheinlich weil man mich zu oft zu Zeiten, in denen ich unlustig war zum Lustigsein zwang? Keine Ahnung. Ein wenig glossig könnts noch werden, Frau weiß es nicht.
Sitze an Prüfung 8 von 12 und gebe Gas. Nebenbei kaue ich an der Kolumne für Sonntag. Und bin selbst schuld, dass die Nummer echt schwierig ist. Hab ich mir selbst ausgesucht. Gott sei Dank gibts auch Verleger, die einem nach dem ersten Lesen nicht sagen, wie untalentiert man ist (hatte ich auch schon), sondern was man tun kann, um sich das Leben und das Schreiben einfacher zu machen und den Leser einzufangen. Danke Pierre!
Das Ergebnis von Handgranatenschmeißern und meinen Gedanken kann man hier am Sonntag um 12.01 Uhr lesen!

Freitag
Früher Morgen, kaue an Kolumne. Schon wieder. Aber es wird. Ich werde am Sonntag eine Geschichte erzählen, die möglichen aktuellen Szenarien sehr nahe kommt und dennoch erfunden ist.
Am Wochenende, habe ich beschlossen, lasse ich es ruhiger angehen. Ich brauche dringend eine Pause und Zeit für mich. Da war noch die Kurzgeschichte, die ich schreiben und einreichen wollte ...
Jetzt: Warten. Ja, schon wieder Warteschleife. Offenbar bin ich neuerdings ein Unternehmen, das Social Media Management just in time macht und dann, wenn halt mal Zeit dafür ist. Falschannahme. Social Media will geplant sein und ist kein kunterbuntes Wunschkonzert. Etwas, das noch immer nicht alle verstanden haben. Menno! Wir spielen hier kein Telespiel oder so! Isso.

Wie war Ihre Woche? Und wer schenkt mir nen Kommentar? Und überhaupt, wer wird Faschingsprinzessin oder Prinz?

Gespannte Grüße, wartend und gespannt, wie lange ich noch in der Kommentarwarteschleife hocke! Aber ich bin ja Warteschleifen gewohnt ...

Birgit Bauer

Copyright 2012 by Birgit Bauer

11 Februar 2012

Die Woche! KW 6

Montag

Rushhour im Büro. Immer wieder Montags. Alle sind hektisch, enthusiastisch und unruhig. Der Bundespräsident ist mit einem neuen Schnäppchenalarm in den Medien, die Sonne scheint, das Eis glitzert und das Auto spuckt.
Wenn ich mich heute noch ranhalte, kann ich die 7 streichen und vermelden, dass ich noch 6 Prüfungen fürs Studium bis März schreiben muss und ich schaffe es endlich, den Rücken meines "Meisterstücks" fertig zu stricken und die Arbeit nun endlich zu teilen.
Außerdem: Neue Themen reingekommen, Informationen gecheckt und Berichte, quasi Ware verkauft. Cool. Morgen? Wir werden sehen!

Dienstag

Manchmal passieren Momente, in denen bleibt die Welt stehen, die Zeit friert ein und lässt uns alle zu  Schockgestalten erstarren. Oft sind das Momente, in denen jemand diese Welt verlassen muss. In solchen Momenten erinnert man sich an das, was wichtig ist und an den Grund, warum man da ist. Und lebt. Und dankbar sein sollte, weil  alles nur halb so schlimm ist ....
Aber selbst Großmäulige finden an solchen Tagen noch Worte ... leider. Manchmal ist Schweigen doch besser.

Mittwoch

Wie? Schon Mittwoch? Okay, die Tage rasen. Meine Kolumne über die Sache mit der Maus für Sonntag (Hier mit einem Klick zu lesen am Sonntag ab 12.01 Uhr) ist fertig.
Dass sie mich später in dieser Woche noch einholen wird, weiß ich noch nicht. Aber, Verleger ist begeistert, ich bins auch und der Rest der Welt ist halbwegs ok. Bis auf Kontaktanfragen die mit mir kontakten wollen um des Kontakten willens. Ich frage mich, wie schon oft, was mir so ein Kontakt bringt, der nur kontaktet, weil er Kontakt sein will und Kontakte sammelt wie kein Zweiter, um die Leute in der Kontaktliste doch nur zu Kontaktleichen werden zu lassen, weil die gemeinsamen Kontaktansätze fehlen. Ja, ich kann auch Schachtelsatz und Wortspiel. ;-)

Donnerstag

Interviewzeit. Dauert länger als gedacht, aber ist gut, daher bleibe ich. Die Bilder zur Reportage sind sehr gut geworden der Rest, wenn ich im März noch einmal kommen werde, wird auch gut. Ich freue mich, ein gutes Stück Arbeit ist erledigt und das tut gut. Ach ja, unser Bundespräsident  ist auch wieder in den Medien, diesmal spekuliert man darüber, wieso er wohl so am Stuhl klebt. Vielleicht, weil er, wenn er freiwillig das warme Sesselchen räumt, nichts mehr bekommt? Sagen die Medien, nicht ich.
Ich finde das Thema mittlerweile ausgelatscht. Es wird Zeit für ein Zeichen, für ein Ende. So oder so. Das, was da passiert ist blamabel bis zum Anschlag und eines guten Politikers eigentlich nicht würdig. Und gut für ein Land ist es auch nicht. Wie sieht das denn aus?, würde eine ältere Damen sagen, die ich kenne und entsetzt mit dem Kopf schütteln. Wunderts?

Freitag

Es ist 8.00 Uhr. In den Nachrichten kommt die Sache mit der Maus in der Bäckerei auf und überholt mich fast. In meiner Kolumne spekulierte ich noch, was kommen könnte und dass ja die Sache durchaus gesundheitsgefährdend sei. Bitte, jetzt hamma den Kötel im Salat, jetzt ist die Sache gesundheitsschädlich. Aber, hey, selber lesen und oben auf den Link klicken.

Was wars für eine Woche. Eine Achterbahnfahrt in allen Bereichen. Die Griechen sind sauer auf uns Deutsche, das untergegangene Schiff wurde von Mann und Maus verlassen und versank in den Fluten der anderen Nachrichten, bevor die Mäuse wieder in Bäckereien auftauchten und ich bin froh, dass Wochenende ist.

Ein solch schönes wünsche ich Ihnen jetzt!
Bis nächste Woche!
Herzliche Grüße
Ihre Birgit Bauer


Copyright 2012 by Birgit Bauer

04 Februar 2012

Die Woche! Kw 5 - Warteschleifenkönigin mit Hang zur Höhe!

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Woche war lustig, ich habe sie sehr genossen! :-)) Sie auch? Obwohl, ein wenig enttäuscht war ich ja schon von Ihnen. Da frage ich Sie, ob wir den Schwimmflügelreport wieder aus der Versenkung holen und? Keine Antwort! So kann da aber nix passieren. Gell!

Kommen wir zu meinem Lieblingsort im Moment: Die Warteschleife.
Ich bin endlich aus zweien heraus. Eine davon habe ich einfach so verlassen. Ich lasse diejenigen, die mich in dieses unsägliche Schleifending gestopft haben, jetzt weiter ziehen. Es ist mir egal, ob sie weiter ins Tal der Ahnungslosen wandeln oder vielleicht auf den Berg der Erkenntnis steigen. Sollen sie ihre Seilschaften anderswo suchen. Es ist ok. Manchmal muss Frau loslassen.

Die andere Warteschleife hat sich sehr zu meinem Wohlgefallen aufgelöst und ich werde zum passenden Zeitpunkt dazu mehr sagen. Im Moment klären wir noch Einzelheiten und Fakten und es sieht saugut aus.

Ich bin: Ein medizinisches Phänomen!

Alles klar oder? Ich kann auf einem Crosstrainer arbeiten und Herzattacken haben. ;-) Dem Ding war ich wohl zu energisch und es hat mir mehrere Infarkte attestiert, während ich zu Sommerhits fröhlich weitertrat. Ich bin also wieder auferstanden, trainiere als Nachwuchsheidi derzeit auf simulierten 3500 Metern und habe meinen Spaß. Mein Trainer meinte, dass ich jetzt ein medizinisches Phänomen bin und ich fauchte wie ein echter Untoter vom Pedalteil.

Radlfahrer ...
Kennen Sie diesen Spruch: Der ist ein voller Radlfahrer. Tritt nach unten, damit er nach oben kommt. So einer Person lief ich diese Woche auch über den Weg. Wir saßen kurz in der Spezlwirtschaft und ich fragte mich, ob ich im falschen Film unterwegs bin. Schnell bog ich ab, mit schleimigen Radlern hab ich es dann doch nicht so ... Sie etwa?

Prüfungsstress ...
Ja, ich bin in der Endphase meines Studiums. Bis Ende März muss ich noch 7 Prüfungsarbeiten abgeben und ja, es ist knapp, aber machbar. Zumal der Stoff, der mir jetzt ins Haus steht, einer ist, den ich durchaus in der Praxis schon länger bearbeite. Ich verfeinere also und lerne nicht ganz neu und das ist gut so .... Drücken Sie mir die Daumen?

Sonst?
Alles gut. Ich erklärte in dieser Woche das Lutscherprinzip und entwickelte Lösungswege aus der etwas schwierigen Situation.
Die Social Media Welle zum Thema "Fumarsäure" setzt sich fort und es würde mich immer noch freuen, wenn ich ein wenig mehr über das Mittel erfahren könnte.
Alle Zusammenhänge können Sie hier nachlesen: Alles zur Fumarsäure auf meinem Blog bei "Brigitte-Woman"

Wie geht es Ihnen? Wie war Ihre Woche? Und überhaupt: Wer schenkt mir einen Kommentar?

Nächste Woche? Wie es Heidi auf dem Berg geht, ein Prüfungsupdate und hoffentlich die Beseitigung der nächsten Warteschleife, weil abgearbeitet sind die noch lange nicht!

Herzliche Grüße
Birgit Bauer






28 Januar 2012

Die Woche! Von coolen Bergsteigern, kalter Akquise und mehr ... KW 4

Ich will Frühling!

Das ging mir durch den Kopf, als ich mich durch einen SALE Schilderwald wühlte. Habe ich erzählt, dass ich Mode liebe? Sollte ich vielleicht oder?
Im SALE, früher Winter- oder Sommerschlussverkauf genannt, kaufe ich gerne Klassiker. Die dürfen gerne eine sehr gute Qualität haben und preislich reduziert sein. :-)) Klar oder?
Ich will nicht behaupten, dass ich ein Klamottenjunkie wäre, aber ich schätze Kaschmir und Co. ungemein und na ja, dass ich Schuhe aus richtig gutem Leder schätze, liegt wohl nahe.
Jedenfalls stöberte ich so im roten Schilderwald und hatte die Lust verloren. Die Lust am Klassiker. Etwas, was ich auf den fehlenden Winter schiebe. Im letzten Jahr schwelgte ich in der Abteilung für reduzierte und warme Kleidungsstücke. Es war kalt und ich hatte meine helle Freude an den günstigen Preisen und legte mir so einige nette Stücke zu, die ich eigentlich sehr mag. Wenn es kalt ist.
Statt dessen ist es zu warm, zu trocken, dann zu naß und überhaupt: Ungemütlich und untypisch.
Deshalb will ich Frühling und erwarte bereits jetzt modisch helle und bunte Knaller im Sortiment. Jawohl.
Dass ich dazu gerne das passende Wetter hätte, ist selbstverständlich oder? ;-))

Und ja, ich weiß, es ist zu früh ...... seufz ....


Akquise
Akquise ist so eine Sache. Man kann sie kalt oder warm servieren. Sozusagen. Indem man anruft oder vorher schon mal einen Brief oder eine Email schickt, bevor man anruft. So oder so manchmal ein wenig lästig. Aber notwendig.
Ich vertraue auf die "Hoppla hier bin ich" Methode und eine Charme Offensive als erprobtes Mittel. Hat auch wieder funktioniert und ich bin gespannt, was jetzt draus wird.

Wie sieht Ihre Akquise aus?

Winter
Nein, ich wollte keinen Winter, aber wenig später in der Woche begann es: Kälte, Schnee und die Temperaturvorhersage ist auch nicht gerade das, was man als warm bezeichnen könnte.
Hallo? Wettergott? Ich wollte jetzt Frühling. Bitte! Sofort!

Sport? Mord?
Ja, wir kennen alle diese fiese Floskel, aber, nachdem ich mit dieser Radikaldiät in den letzten Tagen, in denen in meine Winterspeckröllchen verlor, in dem ich Montezumas Rache zu spüren bekam. Und das obwohl ich wirklich richtig vorbildlich war.
Jedenfalls habe ich daraufhin beschlossen, die verlorenen Pfunde dort abzubauen, wo ich immer Pfunde verliere. Im Wasser und in der Höhe!
Erinnern Sie sich noch an den Schwimmflügelreport? Meine Freunde von der Badekappenfront? Die sportlichen Kerle und die lüsternen älteren Herren, die gerne in meinem Ausschnitt versanken und die zischelnden Nattern im heißen Becken?
Hier gehts zu Teil 1, in dem dieser Report geboren wurde:
Schwimmflügelreport Teil 1 - Der Beginn
Dann kam Schwimmflügelreport reloaded! 
Der Schwimmflügelreport hochalpin! war der Report, den ich jetzt weiterführen könnte. Wenn ich wollte. Denn ich arbeite wieder aufm Berg an meiner Linie und es gibt Neues. Modell "Zauberhaftes Rüschchen" und Froschstyle im Würstlbecken ... Aber soll ich? Oder soll ich nicht?

Ach, ich überlasse das Ihnen, ob Sie mehr über meine Lieblingstherme und das alpine Strampelvergnügen erfahren wollen oder ob ich es lasse.

Per Kommentar können Sie Ihre Stimme abgeben.


Sonst so?
Die Woche war cool. Ich  mochte sie. Das Jahr nimmt langsam Fahrt auf und fängt langsam an, mir zu gefallen. Ich treffe Entscheidungen für die Zukunft und werde meine Akquisekünste erweitern. Langsam machts Spaß ... :-))

Übrigens, vergessen Sie unser Wochendate nicht! Jeden Sonntag um 12.01 Uhr gibt es "Birgits Seitensprünge" im Kwalae - Magazin.
Hier kommen Sie direkt hin: Ihr Link zu Birgits Seitensprüngen! Kommentieren ist dort übrigens erlaubt!

Ich wünsche Ihnen, dass die nächste Woche eine schöne Woche für Sie wird!

Herzliche Grüße
Birgit Bauer

Copyright 2012 by Birgit Bauer


21 Januar 2012

Die Woche! KW 3

Warteschleifenkönigin

Ich bin die Wartschleifenkönigin. Ich hocke seit Wochen in diversen Projektwarteschleifen. Umgeben von Zögerlingen und unsteten Entscheidern bewegt sich nichts. Dabei muss sich etwas bewegen. Sonst droht Stagnation und die bedeutet Rückschritt.

Auch gut, es ist nicht mein Projekt, aber dann, wenn die Sache vom knackig frischen Dingsda um laschen und laffen Bummsda wird, soll ich wieder einspringen und die Nummer aus der Pfütze holen. Wetten?

Dieser Mann ist der beste Mann der Welt

Wenn man mit Herzblatt verheiratet ist, hat man es gut. Frau wird verwöhnt und mit Komplimenten umworben. Wenn  Frau dann völlig verknautscht und mies gelaunt da sitzt, Stresspickel von der Warterei hat und sich gerade irgendwie gar nicht mag, mag er sie und sagt: Egal wie du aussiehst, du bist für mich die schönste Frau der Welt ....

Soll noch einer sagen, er ist es nicht. Der beste Mann der Welt.

Ein Virus, das Müsli und weil mein Magen auf Streik steht ...

Es hätte eine wirklich nette Woche werden können. Hätte mich nicht ein gemeiner Magen-Darm Virus ereilt. Volles Programm, der erst am Freitag zuließ, mich etwas mit dem zu beschäftigen, was mir wichtig ist. Buchstaben und Worte dort finden, wo gar keiner mehr glaubt, welche finden zu können.
Dabei war alles so schön. Kunde droht mit Auftrag, Text kommt gut, Ideen sind super, alles wird langsam rund. Bis auf die Warteschleifensache, aber was lernt Frau: Geduld.

Am Freitag ereilte mich dann noch ein übler Hackvirusversuch über Twitter. Eieiei ... vor Jahren wäre ich über eine Mehrfachdirectmessage noch gestolpert, hätte neugierig geschaut und? Genau, schon hätte es wahrscheinlich eines "Format C" - Vorganges meiner Festplatte bedurft, um das lästige Zerstörerteil loszuwerden.
Dieses Mal ging ein offener Tweet in die Welt und jetzt bin ich gespannt.

Ja, die Welt ist voller Lästigkeiten und Viren. Manches davon kann man loswerden, anderes bleibt einem auf der Pelle kleben. Aber dann gibt es immer noch eins: Die Ignoranz.

Und das ist wohl das nächste Übungsgebiet. Ignorieren, was nicht wirklich wichtig ist.

Wie machen Sie das?

Bis nächste Woche!

Herzliche Grüße
Birgit Bauer

Copyright 2012

14 Januar 2012

Die Woche! KW 2

Weltuntergang?

Seit einigen Tagen hört man es überall: Am 21. Dezember 2012 geht die Welt unter. Weil an diesem Tag der Maya - Kalender endet. Dann beginnt man wieder bei 0. Sagen die Mayas.
Über den Verbleib der Welt macht man sich derweil Gedanken. Die einen prophezeihen den totalen Zusammenbruch, andere sammeln Holzöfen und rücken zusammen, wieder andere sehen diesem Tag mit Gleichgültigkeit entgegen.
Im TV werden Szenarien geprobt, Filme gezeigt und düsterste Bildstimmung verbreitet.

Was wirklich passieren wird, werden wir sehen. Wir werden quasi live dabei sein. Ich glaube, wir sind bereits im Umschwung. Die Ereignisse des vergangenen Jahres haben neue Wege eröffnet und es ist nun an uns, diese Wege zu betrachten und dann die besten Pfade zu begehen.

Prophetisches!

Der Prophet, so heißt es im Volksmund, zählt nichts im eigenen Land. Eine Wahrheit, wie ich immer wieder feststelle. Ganz prophetisch. Deshalb mein Aufruf heute: Leute, wenn Euch einer was sagt, was durchaus Sinn macht, stellt ihn nicht aufs Abstellgleis, nur weil das, was da kommt, unbequem oder auf den ersten Eindruck unangenehm ist.
Prophetisches hat immer die Wahrheit darin und die Propheten prophezeihen, weil sie meist Profis auf ihrem Gebiet sind. Fachleute eben. Man könnte also durchaus in Erwägung ziehen, ihnen Vertrauen und Glauben zu schenken. Aber schon klar, woanders schmeckts immer besser als Zuhause.

Mein prophetisches Wort zur Woche!

Löschen! Sofort!

Nein! Danke!
Sagte ich zuerst.
Löschen Sie meine Email sofort aus Ihrem Verteiler.
Folgte.
Eine weitere Email folgte. Ich bin nämlich geduldig.
Eine blöde Anfrage, welche Email ich denn angegeben hätte, brachte mich zur kurzfristigen Phase der Verzweiflung und der Frage:
Spinnt der komplett? Hat der Typ noch alle Latten am Zaun und alle Tassen sicher im Schrank?
Ab in den Spamordner.
Heute taucht er wieder auf.
Knallt mir sein supertolles Geschäftsmodell vor die Füße, alternativ, falls ich das nicht wollen würde, könnte ich auch das Erfolgs Ebook erwerben, natürlich per Vorkasse und mit besten Referenzen in einer ellenlangen Liste und wenn ich das nicht wollen würde, könnte ich mir noch überlegen, bei ihm ein Franchisenehmer zu werden.
Und das obwohl ich in meinem Profil deutlich formuliert habe, dass ich weder MLM; noch tolle Geschäftsideen und die supergeilsten Produkte kaufen, vertreiben oder jemals nutzen werde.
Aber Dreistigkeit ist hoch im Kurs und jetzt reichts.
Ein Anruf und eine klare Ansage später ist mir wohler.
Ja, ich habs gemacht, wie jemand, der grad ganz arg bekannt ist.
Aber ich hatte einen guten Grund. Ich will gelöscht werden.
Ganz einfach.
Wenns nicht passiert?
Überlassen Sie das mir und meiner weiblichen Subtilität! :-)

Der Erfolg der Woche

Manchmal sind kleine Sätze große Geschenke. Wenn man gesagt bekommt, dass es gut ist, was man macht, ist das groß. Es ist eine Bestätigung dessen, wofür man sich bemüht, lernt und bildet. Es gibt Menschen, die machen einem einfach so dieses Geschenk. Sie sagen, dass man richtig, richtig gut ist und nur noch ein wenig an Feinheiten arbeiten muss. Das tut gut. Und geht runter wie Öl.
Also, man vertraut mir, weil ich das, was ich mache tatsächlich kann. Hat sich das ständige und stetige Lernen also gelohnt und wird sich weiter lohnen. Denn, was das Lernen betrifft, dieses Kapitel werde ich wohl nie abschließen. Dafür bin ich zu neugierig.

Es war eine gemischte Woche. Manchmal fragte ich mich, ob der, mit dem ich da rede, noch alle Latten am Zaun hat und manchmal wünschte ich mir Profis und dann wiederum durfte ich mich freuen wie ein kleines Kind. 

Übrigens, wenn Sie noch ein wenig weiterlesen möchten, habe ich eine Empfehlung für Sie.
Meine Sonntagskolumne beim Kwalae - Verlag hat diese Woche das Thema "Ehrenamt".
Um 12.01 Uhr geht sie online und ich freue mich, wenn Sie mitlesen und mir einen Kommentar schenken!

Birgits Seitensprünge!

Wie war Ihre Woche?

Herzlichst,
Birgit Bauer

07 Januar 2012

Die Woche! KW 1! Erholungsentspannungsstürmischer Mischmasch!

Zuerst ein gutes neues Jahr! Ich wünsche Ihnen allen Gesundheit, Erfolg und Glück für 2012!

Während der letzten Tage habe ich überlegt, wie ich Sie in diesem Jahr unterhalten könnte. Immer neue Themen finden, sich Gedanken machen, ist oft intensiv und manchmal geht es sogar im Tagesgeschäft unter. Weil dort noch ein wenig und da drüben auch noch und überhaupt.

Dann dachte ich über meine Wochen nach. Wie ich sie so erlebe. Daher gibt es ab sofort einen Wochenrückblick. Was passierte, Lebensmomente, Augenblicke.

Stücke aus dem Alltag, Besonderheiten, Ärgernisse, Freudenmomente und mehr ...

Alles hier ist live getippt, ohne viel Konzept, sondern so wie es kam. Viel Spaß!

Diese Woche war eine Woche der Entscheidungen und Umstrukturierungen.
Projekte brauchen ein neues Konzept, Ideen, die ich über die Feiertage wie eine Glucke bebrütet habe. Neues muss her. Die USP muss gestärkt und angepasst werden. Wenn der Kunde das tut, helfe ich ihm gerne. Die dürfen sich echt warm anziehen, wenn ich mit dem Ideenköfferchen aufschlage und zur USP Revolution blase. ;-) Allerdings waren erste Andeutungen äußerst fruchtbar, was mich hoffen lässt.
Entscheidungen mussten her. Auch hier: Revolution. Sturm.
Dieser Sturm hieß aber nicht Andrea, sondern Birgit! Und er hatte Orkanstärken, die locker mit der Natur mithalten konnten.

Die Frage: Bin ich wichtig? Oder ist es der Rest der Welt, in der Bremser leben, die innovative Ideen nicht schätzen und mich nur "Drecksarbeit" machen lassen?

Ich entschied mich für mich. Und werde handeln. Konsequent. Manchmal bedarf es dieser Denkprozesse im Leben und so schwer es fällt, sich gegen etwas zu entscheiden, was einem so ein wenig ans Herz gewachsen ist, so leicht ist es hinterher, wenn entschieden wurde. Und wir wissen alle, Entscheidungen haben immer Konsequenzen. Jedoch müssen diese nicht immer übel sein, sondern können auch neue Wege eröffnen. Und die will ich beschreiten.

Übrigens etwas, was ich dem einen oder anderen Politiker in diesem Land auch ans Herz legen möchte. Herr Rösler wollte seit Mai liefern und predigt Wachstum, während im Saarland die Bündnisse platzen und der Herr Bundespräsident macht einen Fehler zweimal. Was soll Frau davon halten?
Mit Ruhm haben sich die beiden nicht bekleckert. Sie haben eher einen faden Geschmack hinterlassen.
Vielleicht kann eine vernünftige Entscheidung und das Tragen der damit verbundenen Konsequenzen noch etwas retten? Wer weiß!

Ein Jahr, das so fade begann, nahm am Mittwoch Fahrt auf. Und ich war so froh. Stellt sich einer vor, das Jahr bliebe so. Igitt!
Ich erfuhr, dass ich ein Interview, das ich auf Englisch machte und via Videoclips an meine Gesprächspartnerin schickte veröffentlicht werden würde. Am Donnerstag.
Es geht darum, über die Teilnahme an einer MS Medikamentenstudie zu sprechen. Ich hatte die Gelegenheit an einer Studie teilzunehmen und sagte im letzten Moment ab. Cancelte die Sache und zog mich zurück.
Die Gründe und mehr können Sie nachhören und nachlesen:

 Nachlesen können Sie hier!
Nachhören und Schauen können Sie hier!

Dann war Feiertag. Erholung. Ruhe. Schreibsturm. Was danach kam? Lesen Sie doch nächste Woche einfach weiter!

Herzliche Grüße
Birgit Bauer

Copyright by Birgit Bauer