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31 Juli 2023

Das mit dem X ... oder was nach dem blauen Vogel und dem Urlaub alles anders ist ...

Es ist Montag. Ich bin gerade aufgewacht und stehe in meinem Büro, das ich drei Wochen nicht betreten habe. Ich war in Urlaub. In diesem Raum war die letzten drei Wochen eigentlich nur eines interessant. Mein Vorrat an der speziellen, sehr guten, teuren Wolle, die hier in einer speziellen Schublade lagert. Ich besuche sie regelmäßig. Es beruhigt mich. Auch in diesem Moment, in dem ich weiß, es geht in die zweite Jahreshälfte und die ist jetzt bis Dezember schon gut gefüllt. Spannend aber auch anstrengend. Anyway, das ist Thema von morgen. Wenn ich offiziell wieder da bin. :-) 


Zurück zum Montag. Ich sehe mich um, denke an die Emails, die es heute zu beantworten gilt. Ich denke an den Berg Arbeit, der vor mir liegt und daran, dass ich heute eigentlich noch frei habe, weil ich grundsätzlich immer erst am Dienstag nach dem Urlaub wieder ins Büro komme. Der Montag ist der Aufräumtag, für langsames anfangen, Warmtippen, habt ihr gewusst, dass man das O auf der Tastatur vergessen kann, also wo es ist und dass das Tippen langsamer wird? Urlaub heißt vergessen. Deshalb ein Besuch am Montag. 

Ich sitze mal zur Probe und gehe wieder. Eigentlich will ich nicht. Daher erst mal Kaffee und Twittern. Und da passiert es. Ich schmeiße mein Handy und die Kaffeemaschine an. Schnappe mir noch im Vorbeigehen die tägliche Dosis Schreibfehlersuche, nennt sich Tageszeitung und will Twitter öffnen. Ich suche den blauen Vogel und finde? 

Das lange angekündigte X. Das, was andere die letzten Wochen rauf und runter diskutieren ist jetzt auch hier angekommen. Schwarz und irgendwie fies sieht es aus und dort, wo mich freundlich der blaue Twittervogel angelacht hat, ist dieses fiese schwarz untermalte X, das ich extrem unsympathisch finde. 

16 Februar 2022

When a meeting feels uncomfortable - public complain or constructive thinking?

It can happen. You are invited in a meeting. 

As Expert in a specific area, as panelist or as member of an advisory board. 

You prepare as good as you can, you dial in in time and you are present to contribute with valuable information whenever it is possible. 

Because those meetings, especially online meetings live from their participants. From the lively information exchange. This must be well prepared not only from the participants also from the organizing team. 

Preparation Materials must be provided in an adequate timeframe to invited people and also inform them about the tool which will be used. It is essential to bring everything together, team, speakers or panelists and materials.

Moderators have to prepare themselves too. They have to know what the needs and goals of the meetings are and the themes the group should discuss. It is about leading, time keeping, having a look at the chat for further comments and incoming questions. Another person is responsible for a protocol and maybe for moving the slides forward. 

Every single job in this field is a hard one. No matter if you come as participant or as Organisator. Every single event means a lot of work, preparation and organization. 

18 März 2021

Zwischen Social Media und Sonntagsbraten ...


Letztens kommentierte ich auf Instagram zu einem anderen Thema, es war der Welt Frauen Tag, dass ich eine Frau bin, die mit Social Media und Sonntagsbraten lebt.

Es ist tatsächlich so: Ich kann Beides und bin ganz zufrieden damit. Weil ich mich ausdrücken und vernetzen kann und satt kriege ich mich und meine Familie auch. 

Während der Woche arbeite ich viel. Derzeit ausschließlich online. Was zur Folge hat, dass ich auch Dinge mitkriege, die ich an und für sich gar nicht mitbekommen möchte. Dinge, die mir weh tun, weil es schlicht falsche Informationen sind, auch die eine oder andere Nabelschau würde ich mir ehrlich gesagt gerne sparen. 

Die Folge dieser Flut ist, dass ich mich am Freitag immer total überfrachtet fühle. Ich habe zwar die eine oder andere Strategie, wie ich auch während der Woche nicht allem über den Weg laufen muss, aber dennoch, ein Rest bleibt immer. Und der kann belastend sein. Der beste Grund für Sonntagsbraten oder? 

27 Januar 2021

Clubhouse - Exklusiver Club oder mehr?

Sagen wir es so, ich bin grundsätzlich neugierig und wenn es etwas Neues gibt in Social Media, will ich damit spielen. 

In dem Fall mit Clubhouse und sagen wir es so, es war jetzt kein einfacher Weg und ich betrachte das zwiespältig. 

Clubhouse als App gibt es jetzt ungefähr ein halbes Jahr und erlebt seit Kurzem einen ziemlichen Hype. 

Alle, die in sein wollen sind also drin. Was ich auf die Exklusivität zurück führe, weil ja nicht jeder rein kann. 

Es folgt: eine erste Bestandsaufnahme und Gedanken dazu! Übrigens auch aus der Sicht eines Patient Advocates! 


24 Januar 2021

Über Optimismus ... und Elend in 280 Zeichen ...

"Ein neuer Scheißtag in der Pandemie ohne Aussicht auf etwas Gutes"

".... weiterer ätzender Tag, ich habe keine Moral mehr ... guten Morgen"

"unreflektiertes Behaupten von Dingen, die nicht im Kontext zu etwas stehen auf aggressive Art"

"Impfgegner sind per se rechts ... "

"Wer was anderes sagt, z.B. Positives (wie ich es tat), soll einfach das Maul halten!" 


Sinngemäße Wiedergaben von Dingen, die ich gerade haufenweise lese. Und ehrlich: sowas bringt mich täglich, am Morgen, an den Rande meiner Lust auf Social Media. Ich will hier bei weitem kein düsteres Bild zeichnen, aber die Aggressivität, die jemand bereits vor dem Kaffee in seine Tweets packt, nur um Frust loszuwerden, erschüttert mich immer wieder. 

Das bringt selbst mich, die Social Media und Twitter wirklich gerne mag und lange dabei ist, dazu, mich von Zeit und Zeit auszuklinken und auf Abstand zu gehen. 

09 April 2018

Über das andere Leben und den Einfluss von diversen Posts .......

Das Erste, was ich vor über 13 Jahren gelernt habe, was das Bloggen betrifft: Jeder Post, jedes Bild und jeder Kommentar, den ich ins Web sende, hat eine Wirkung. Es werden Emotionen geweckt, Gedanken und Meinungen gefördert und natürlich auch Diskussionen auf den Plan gerufen. So gesehen: Damals habe ich das mit einer gewissen Klarheit zu spüren bekommen. Nett war anders, zugegeben, ich dachte damals auch "Wer wird denn das schon lesen?". Dass ich mich damals gründlich geirrt habe, muss ich zugeben, aber ich habe gelernt, vor dem Posten zu denken. Heute bin ich mir sehr bewusst darüber, welchen Einfluss ich habe.


Und das tun wir doch. Täglich Einfluss nehmen, wenn wir etwas veröffentlichen.

Egal ob es sich, wie hier, um einen Blogpost handelt, einen Eintrag auf Facebook, einen Tweet oder ein superlässiges Bild oder Video auf Instagram. Alle diese Veröffentlichungen tun quasi etwas mit dem Nutzer, der sie sieht. Manchmal tun diese Dinge etwas für Nutzer, aber ab und an auch dagegen. Inhalte ändern vielleicht das Verhalten, die Meinung. Nicht selten eine Entscheidung.  Weil der oder die, die da posten es ja auch so tun.

Nur ob das dann immer so in das Leben der anderen passt, ist offen.

11 September 2017

Was wenn du nicht mehr da bist? Digitale Fragen über das Sterben ...

Vor einigen Jahren saß ich in einer Redaktionssitzung und bekam fiese Sprüche gedrückt und Gelächter.

Ich hatte das Thema "Digitaler Nachlass" vorgeschlagen. Davor war jemand aus meinem Umfeld gestorben und war im Netz immer noch gut vertreten. Eine seltsame Situation, die mich dazu brachte, danach zu fragen, was Angehörige in solchen Momenten tun sollten. Denn, wenn ein Mensch stirbt, denkt man wahrscheinlich eher nicht an den digitalen Nachlaß, sondern an andere Dinge. Allerdings hatte sich damals vor einigen Jahren, die Frage erst einmal eingebrannt:

Was, wenn Du stirbst und dieses Thema nicht überdacht und etwas geregelt hast? Bist du dann ein digitaler Zombie?

30 März 2017

Von Türen und Häusern und wie man hinein fällt ...

Achtung, der folgende Text könnte eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Rant aufweisen. ;-)



Netzwerken.

Gestern wie heute wie in der Zukunft ein wichtiges Thema. Oder?

Netzwerke sind, wenn sie gepflegt und gut konzipiert werden, eine Oase von Inspiration, Hilfe, Unterstützung, Verbindungen und wertvollen Verknüpfungen. Und ehrlich: Jeder braucht ein Netzwerk.

Wir reden über Geben, Nehmen, oft mehr Nehmen als Geben oder vernetzen uns einfach so. Weils grad so schön ist. Netzwerken ist eine Kunst, die man lernen muss. Sie braucht Geduld, oft Hartnäckigkeit und Menschenkenntnis. Feingefühl und Empathie sind auch nicht übel und das Zuhören, das Beobachten und vorsichtiges Annähern helfen auch, die richtigen Kontakte zu finden.

07 Februar 2017

Tweetchat, Freitag 10. Februar, 13.00 Uhr "Work in health? What do you do now and in the future?"

Am Freitag, den 10.02. findet um 13.00 Uhr ein spannender Tweetchat auf Twitter statt. 

Das Netzwerk #hcsmeu (HealthCare Social Media Europe) veranstaltet am Freitag den folgenden Chat:

Work in #health? What do you do now you weren't doing 10 yrs ago? What will you do in 10 yrs time? #hcsmeu chat 10/2 13 CET.

Treffen wir uns? 

Und wer noch eine Kurzbeschreibung benötig, wie das mit den TweetChats geht, hier hat Michaela Endemann von Medtermine die Sache beschrieben: Zu Medtermine und der Tweetchatbeschreibung. 




Bildquelle: Pixabay.com 
Copyright by Manufaktur für Antworten UG 2017

30 Dezember 2016

Das mit der Skepsis und dem Argwohn ....

Immer wieder laufen mir Menschen über den Weg, die können mit Social Media nichts anfangen. Sie behaupten von sich, sehr skeptisch gegenüber #Neuland zu sein.

Wenn man skeptisch ist, ist man kritisch, betrachtet eine Sache genauer und hat Zweifel, dass etwas so ist wie es ist, für mich auch ein aktiver Begriff, denn Skepsis kann man verwandeln, in positives Denken über etwas. Wenn die Information darüber stimmt.

Im Duden findet sich ein Substantiv, das zu diesen Menschen, die behaupten, Social Media skeptisch zu betrachten, besser passt: Argwohn.

Oft sind diese Menschen sind nicht wirklich gut informiert. Sie haben nur gehört, dass #Neuland schlicht böse ist.
Sobald ich dann sage, dass ich Social Media mache und mich auf den Gesundheitsbereich und alle Themen drumherum spezialisiert habe, scheinen diese Menschen zu denken, ich wolle sie von Social Media überzeugen. Was aber ein Irrtum ist.
Allerdings scheinen diese Menschen zu glauben, sie müssen mich überzeugen und decken mich mit ihren Gründen ein. Weil das doch so böse ist und in Social Media jeder verfolgt wird.

16 November 2016

Diese Suppe ess ich nicht!

Wer kennt die Geschichte vom Suppenkaspar nicht? "Nein, diese Suppe ess ich nicht!"

Das Bild vom trotzigen Verweigerer in Sachen Suppe kam mir neulich wieder einmal in den Sinn, als mir jemand erklärte, dass es an ihm läge, Inhalte zu erstellen und dass diese natürlich erst einmal ihm gefallen müssten.







"Nein, diese Suppe ess ich nicht!"



Ich saß in einer Diskussion um Inhalte für Social Media und mein Gegenüber war davon überzeugt, dass das, was man selbst gut fand, auch für die anderen passen müsste.

Aha. Nun, die Daten, die wir über die Zielgruppe des Unternehmens gesammelt und analysiert hatten, sprachen eine andere Sprache. Um es so zu sagen: Die Suppe, die sich die Nutzer wünschten, war gut gewürzt und vielfältig, das Rezept, das bisher genutzt wurde, eher etwas einseitig und ein bisschen fade. Entsprechend waren die Reaktionen und deshalb hatte man uns gerufen. Ein neues Rezept für Content musste her.



06 September 2016

Von Stinkefischen, Führungskräften und Social Media!

Wie heißt es so schön im Volksmund: Der Fisch stinkt immer vom Kopf abwärts.

Zugegeben, ein bisschen krass, aber ab und an muss man sich krasser Wortbilder bedienen, um Pudels Kern zu treffen. Ups, schon wieder eins. :-)

Zurück zum Fisch und dem Gestank: Übersetzt man es in Social Media, könnte man behaupten, dass es mit #Neuland nur klappt, wenn der CEO schon eingereist, also der Fisch komplett anwesend ist.

Ein wenig provokant, mag sein, aber etwas, das stimmt. Wir erleben es immer wieder, nur der zarte Hauch des Vorschlages an einen Chef, sich selbst einen Twitteraccount anzuschaffen, bei Facebook zu schnuppern oder sich sonst wo einen Eindruck zu verschaffen, wird abgewehrt. Laut und massiv. Keine Zeit, kein Bock, das ist alles ganz arg böse und überhaupt, wozu? Es reicht doch, wenn die anderen das machen. Als Chef hat man ja so viel zu tun. Echt? Reicht es wirklich wenn die anderen loslegen? Hm! Es fängt in diesem Stadium schon an ein bisschen müffelig zu werden. Ehrlich gesagt.

05 Juli 2016

Ich widerspreche!

Ich widerspreche all denen, die seit einigen Tagen wieder einmal erfolglos gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook widersprechen.

Ich widerspreche all denen, die einen Kettenbrief verbreiten und ungelesen alles weiter geben, nur um es auch gepostet zu haben.

23 Juni 2016

Bunte Bilder allein helfen nicht!

Eigentlich wissen wir es doch alle oder?

Wer die Ohren aufsperrt und sich einen Moment Zeit fürs Zuhören nimmt, kann Bedürfnisse ermitteln, die die angepeilte Konsumentengruppe so hat.
Man kann auch feststellen, ob der schöne Videoclip, der hoffnungsfroh in die Welt strahlt nicht das Gelbe vom Ei ist, sondern dass das "Brauchbare" , also die Botschaft, die man ins Leben sofort mitnehmen kann, wesentlich willkommener ist. Hochglanzgedöns, interessiert nicht. Wer braucht schon gekaufte Stockphotos, die man an jeder Ecke findet oder gestelltes HighEnd Material?

MR. Media veröffentlichte kürzlich auf seinem W&V Blog einen spannenden Artikel, in dem es um den Abschied von der Reichweite ging. Scheiß auf die Reichweite - Der Artikel zum Nachlesen!


Arzt, Anhörung, Herz, Medizin, Wissenschaft, StethoskopDer Experte stellt fest: Die Onlinenutzer seien genervt von der Werbung, mit der man Awareness, also mehr Aufmerksamkeit zu generieren versucht und man brauche Touchpoints um die Verbraucher zu erreichen, Punkte, an denen man die Nutzer eben zu fassen bekommt. Mit Empathie und Zuhören. Botschaften müssen relevanter für den Verbraucher werden, genießbarer. Stimmt!

Beim Lesen des Artikels fühlte ich mich wohl. So wohl wie lange nicht. Denn: das ist es, was ich oft und immer wieder sage, wenn es um Patienten im Netz geht, die an sich noch einmal andere Bedürfnisse haben, was auf Erkrankungen oder auch andere Lebensumstände zurück zu führen ist. Gehen wir also ins Manufaktur Spezialgebiet: Patients & Healthcare

Wir (und ich zähle mich hier dazu, weil ich als MS Betroffene durchaus andere Wege gehe und gehen muss) brauchen relevante, vernünftige, verständliche und informative Aussagen.

Gerade hier wird immer wieder aus dem Werbesilo heraus auf "Awareness" gesetzt und man schielt zahlengeil auf den Ticker, der, natürlich gesponsert, vor sich hinbrummt. Ja, freilich, aber wo ist der Verbraucher = Betroffener = Mensch mit einer Erkrankung?

Will der das überhaupt hören, lesen oder sehen? Hat da vorher mal einer nachgedacht? Hm?

14 Juni 2016

Die Health-i Initiative und ich ...

Ich bin drin. :-) Und freue mich!

Im Board des Health-i Award.

Das Handelsblatt und die Techniker Krankenkassen haben die Initiative ins Leben gerufen. Um smarte Lösungen in Sachen Gesundheit zu finden. Denker, Gründer und Talente aus der Gesundheitswirtschaft können sich für den Award bewerben und so ihre innovativen Gedanken weiter verfolgen.

Als Patientin und Social Media Consultant, Journalistin und so weiter und so fort war die Einladung, mit ins Board derjenigen zu gehen, die das beste Projekt sucht und findet und kürt eine Ehre.
Nicht zuletzt, weil man auch hier über Patienten spricht, aber nicht mit ihnen. Ich bin die einzige Patientin im Boot und werde versuchen, meine Stimme so laut wie möglich in die Runde zu tragen. Letztlich werden hier Tools und Ideen zu Projekten entwickelt, die auch Patienten betreffen. Und ich bin gespannt, wie die Entwickler der einzelnen Ideen mit Patienten arbeiten. Oder auch nicht.



Ich bin jetzt gespannt, was kommt und was sich entwickelt. Sobald es Neues gibt, könnt Ihr hier nachlesen! 

Hier gibt es Lesestoff:

Alles zur Initiative
Bitte im Bereich Meinung gucken! Das Board!

Viele Grüße
Birgit

16 März 2016

Social Media never sleeps Baby!

"Sie können mir auf die Fanpage posten, aber ich antworte nie, weil ich sonst nicht mehr mit meiner Arbeit fertig werde, dieses Facebook macht unsereins ja kaputt, aber liken können Sie mich gerne!"

"Wir könnten doch Öffnungszeiten einführen und bekannt geben, dass die Fanpage nur von Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 betreut wird, dann wissen die Nutzer doch Bescheid!"

Nette Ideen oder? Sie liefen uns in den letzten Monaten über den Weg, als wir in Sachen Social Media unterwegs waren.


04 November 2015

Von gruseligen Bildern und Videos ...


Wie heißt es so schön? Der erste Eindruck zählt.

Wenn wir uns für Veranstaltungen zurecht machen, achten wir immer darauf, gut auszusehen und dem Anlass passend angezogen zu sein.

Wir wählen zwischen Businesslooks, Casual, dem kleinen Schwarzen oder auch der Jeans. Was am besten passt, wird angezogen. Dazu kommen Haare und Make-Up. Accessoires und andere Dinge, die für den Termin wichtig sind.

Kurz und gut, wir versuchen, das Beste aus uns zu machen, um den besten ersten Eindruck zu erlangen. Denn der übermittelt sich über das Aussehen, noch bevor wir den Mund so richtig aufmachen können.

22 Oktober 2015

Von XY zum beMERKENSwerten Namen ... oder MERKwürdig ...

Hand aufs Herz: Was merken wir uns mehr? An welchen Fakt erinnern wir uns stärker als an alles andere, wenn es um eine Person geht?

Die statistischen Daten, die Nummern hinter der Person? Follower, Likes, Freunde?

Oder war es doch die Geschichte hinter der Person?
Vielleicht eine persönliche Sache, die eine Person markant macht?
Weil es die Dame war, die bei der Veranstaltung eine spannende Erfahrung berichtete, über ein Erlebnis erzählte und uns einen neuen Punkt mitgab, den wir mitnehmen und überdenken?

25 August 2015

Die Reaktion der Redaktion! Community Management und mehr ...

Man liest es ja schon lang. Viele Redaktionen hadern mit Social Media. Brauchts alles nicht. Hat mir ein Redakteur vor mehr als zwei Jahren gesagt, als ich das Thema vorsichtig über die Tischkante schob. Alles Schmarrn. Das hat bald ein Ende.

Nun gut, eine Aussage, die sich wohl selbst widerlegt hat. Weil irgendwann hat man kapiert, dass es ohne soziale Medien nicht mehr geht und dass auch der Journalismus da irgendwie mit muss. Bis heute ist es so eine Sache. Um am Ball zu bleiben, macht man mit. Fanpages werden angelegt, Twitteraccounts laufen auf einmal und man stellt eine Nachricht nach der anderen ins Profil. Das alles läuft ganz gut. Eigentlich.

Bis das passiert, was in den letzten Wochen immer heftiger wird. Hasskommentare, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit machen sich breit und auch vor den Fanpages der Medien  nicht Halt. Klar, die Redaktionen müssen berichten, das ist die eine Seite. Die andere Seite ist, dass die Redaktionen, wenn sie die Berichte auf den Fanpages verlinken, ein vernünftiges Community Management benötigen.

Und da ist das Problem. Häufig gibt es keinen, der sich um die Crowd auf den eigenen Seiten kümmert. Wenn überhaupt, dann aber bitte nur, wenn Zeit ist und zu den üblichen Bürozeiten von Montag bis Freitag. Könnte man meinen und eigentlich ist es ein Widerspruch, denn Nachrichten laufen auch am Wochenende. Wie Social Media eben auch. Da gibts keine Pausen.

Deshalb läuft auch die Berichterstattung weiter. Business as usual, denkt man, liest man die Schlagzeilen mancher Auftritte, die reißerisch und unsensibel denen Tür und Tor öffnen, die eben gerne Hasskommentare posten. Denen, die schlicht ein Problem mit der Flüchtlingsproblematik haben und dies auch lautstark von sich geben.
Und wenn eine fette Schlagzeile da ist, kann man ja durchaus noch eins draufsetzen. Nicht wahr?
Die Community kocht hoch, die einen hetzen gegen Ausländer, die anderen sind empört über die dummen Äußerungen, die garniert mit reichlich Schreibfehlern nur noch verachtenswert sind.
Moderiert wird nicht, ist ja Wochenende. Und da hat man frei. Community Management findet nicht statt und die Situation entgleist.

Die Reaktion der Redaktion? Erst mal keine. Vielleicht am Montag, wenn alle im Dienst sind und jemand Zeit hat. Dann wird gelöscht, gedroht und hingewiesen. Viel zu spät. Denn die Hasswelle ist schon über die reißerische Schlagzeile geschwappt und die Diskussion längst auf ein persönliches und sehr verletzendes Niveau reduziert.

Gutes Community Management gibt es nicht. Überflüssig? Zu teuer? Wer weiß. Ein Statement? Fehlanzeige. Guidelines für Nutzer werden, so könnte man vermuten, überbewertet, ein Team, das wirklich kommuniziert, moderiert und Grenzen setzt, kostet offenbar zu viel.

Wobei sich die Frage stellt, was teurer ist. Gutes Community Management, das dafür sorgt, dass die Reputation stimmt und ein gutes, wertvolles Publikum anzieht oder der Schaden, den der Hass in seiner schwarzen Gruselgestalt anrichtet, was zum Beispiel den guten Ruf betrifft und damit auch auf Verkaufs- und Kundenquoten negativ wirkt.

Social Media ist ein tolles Instrument, um zu informieren, keine Frage. Aber in Zeiten wie diesen ist gutes Community Management umso wichtiger. Es ist keine Kür mehr, einen klaren Kommunikationsplan zu haben, der auch Krisenfälle einbindet und mögliche Strategien anbietet. Es ist PFLICHT.

Genauso wie Guidelines für Nutzer, die klar und deutlich formuliert sind. Wer pöbelt, verachtend kommentiert und Menschenrechte verletzt, der muss konsequent in seine Schranken gewiesen werden. Übrigens, Angst vor solchen Aktionen braucht man eigentlich nicht zu haben, wenn man sich ein wirklich wertvolles Netzwerk aufgebaut hat, das unterstützend eingreift. By the way, nur Likes zu zählen, bringt es also auch nicht. Man muss im Gespräch bleiben, zuhören und sein Netzwerk kennen. Dass das Zeit und Geld kostet, ist klar, noch einmal die Frage: was ist teurer?

Sensible Themen müssen moderiert werden, egal ob Wochenende oder nicht. Und ganz ehrlich, ist es nötig, auf einer Fanpage ein Thema, das ohnehin polarisiert noch mit einer reißerischen Schlagzeile präsentieren?

Es war vor langer Zeit Zeit für die Medien, sich mit Social Media zu befassen. Viele haben ihre Hausaufgaben erledigt, bei einigen hapert es gewaltig. Und das ist eigentlich die Freifahrkarte für die, die Hasskommentare ablassen wollen.

Social Media ist  kein Nebenbeigeschäft. Wer dort aktiv ist, muss dafür sorgen, dass die Accounts regelmäßig und professionell betreut werden. Mit Menschen, die zum einen Menschenkenntnis haben, gut kommunizieren können und wissen, wie Social Media geht.

Wer das jetzt nicht im Griff hat, erteilt Hatern einen Freifahrtschein und tut sich selbst auch nichts Gutes.

Aber was solls. Ist der Ruf erst ruiniert, hated der Hater ungeniert?

Oder ist es doch sinnvoll, den Gedanken weiterzuspinnen und überlegen, was für ein Eindruck entsteht, wenn man Kommentare nicht löscht oder erst 48 Stunden später reagiert, weil der Zuständige für die Fanpage grad mal im Wochenende war.

Es ist Zeit für Redaktionen aktiv zu werden, sich gegen die verachtenden und hasserfüllten Kommentare zu stellen und ein Zeichen zu setzen.

Nachdenklich .... Birgit Bauer



14 August 2015

Um a Zehnerl was Gmischts ...

Gell, immer wenn ich so gar nicht weiß, was ich schreiben soll, weil das Füllhorn zu voll ist, schreib ich einfach was, um die Finger zu lockern. Quasi eine kleine Fingerübung mit Gedanken. Oder eben um a Zehnerl was Gmischts. Wie der geneigte Bayer sagen würde. Und ich.

Es gibt heute eine Wundertüte. So! Oder eine Manufakturzusammenfassung der Geschehnisse der Woche, die man vielleicht doch noch einmal aufgreifen könnte.