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09 April 2018

Über das andere Leben und den Einfluss von diversen Posts .......

Das Erste, was ich vor über 13 Jahren gelernt habe, was das Bloggen betrifft: Jeder Post, jedes Bild und jeder Kommentar, den ich ins Web sende, hat eine Wirkung. Es werden Emotionen geweckt, Gedanken und Meinungen gefördert und natürlich auch Diskussionen auf den Plan gerufen. So gesehen: Damals habe ich das mit einer gewissen Klarheit zu spüren bekommen. Nett war anders, zugegeben, ich dachte damals auch "Wer wird denn das schon lesen?". Dass ich mich damals gründlich geirrt habe, muss ich zugeben, aber ich habe gelernt, vor dem Posten zu denken. Heute bin ich mir sehr bewusst darüber, welchen Einfluss ich habe.


Und das tun wir doch. Täglich Einfluss nehmen, wenn wir etwas veröffentlichen.

Egal ob es sich, wie hier, um einen Blogpost handelt, einen Eintrag auf Facebook, einen Tweet oder ein superlässiges Bild oder Video auf Instagram. Alle diese Veröffentlichungen tun quasi etwas mit dem Nutzer, der sie sieht. Manchmal tun diese Dinge etwas für Nutzer, aber ab und an auch dagegen. Inhalte ändern vielleicht das Verhalten, die Meinung. Nicht selten eine Entscheidung.  Weil der oder die, die da posten es ja auch so tun.

Nur ob das dann immer so in das Leben der anderen passt, ist offen.

29 Dezember 2014

Raumfülle ... oder wieso Schnee gut tut.

Es folgt, eine Reihe von Gedanken. Nicht, dass ich mir vorgenommen hätte, heute und hier zu bloggen, aber ich glaube, ich muss das mal äußern. Es geht mir weder um Journalismus oder um Social Media, es geht mir um das, was gerade passiert. Irgendwie. :-)

In den letzten Tagen hat es geschneit. Tut es eigentlich immer noch. Und eigentlich herrscht hier Weihnachtsruhe, aber dann kam es mir in den Sinn, das, was ich gerade erlebe zu erzählen. Ich schreibe das völlig unredigiert und einfach frei so, wie es mir gerade einfällt. Daher: Fehler schenke ich denen, die sie finden.

23 Juni 2014

Themen und Content: BLOCKADE! Mach dich locker!


Ganz ehrlich, seit Tagen geht es mir so.
Ich würde gerne bloggen wollen.
Die Themen liegen irgendwie vor mir und keines passt.
Ich befinde mich irgendwie im Blockadezustand.
Nicht gut.
Gar nicht gut.

07 Juli 2009

Über Aufmerksamkeit

Liebe Leserinnen und Leser,
Hand aufs Herz: Wie aufmerksam sind Sie, was Ihre Mitmenschen betrifft? Nehmen Sie immer alles so wahr, wie der andere es sich wünscht? Fühlen Sie sich immer so wahrgenommen, wie es sein sollte? Das sind meine Fragen zum Wochenstart!
Meine Gedanken dazu:
Aufmerksamkeit bedeutet also: andächtig, bei der Sache sein, ganz Ohr sein, konzentriert sein, mit wachen Sinnen, wachsam und achtsam. Man legt also sein Augenmerk auf etwas, man ist bewusst bei einer Sache und schenkt Ihr die volle Konzentration. Den Moment der Aufmerksamkeit.

In letzter Zeit beschäftigt mich dieses Thema. Ich formuliere meine Anliegen und Informationen deutlich, konzentriert und mit dem Fokus auf das aktuelle Thema. Dennoch scheine ich ins Leere zu formulieren und meinen Gesprächspartner offensichtlich nicht zu erreichen. Das Ergebnis meiner Aktion ist keine Reaktion, sondern sehr oft kein oder lückenhaftes Etwas, das eigentlich nicht brauchbar ist.

Reagiere ich so unkonzentriert, trifft mich das Erstaunen und Entsetzen meines Gesprächspartners sofort. Bin ich erstaunt, wird es abgetan. Ich bekomme zwar recht, aber es ändert sich nichts.

Ich begegne Menschen, die eng mit mir arbeiten aufmerksam. Sie kennen mich nicht unaufmerksam oder einfach zeit- los. Das sind Eigenschaften, die ich nicht schätze, also versuche ich, es gar nicht soweit kommen zu lassen. Dennoch nehmen sich viele Mitmenschen die Freiheit, meine Zeit immer in Anspruch nehmen zu wollen, sie mir aber selbst nicht zu gewähren.
Liegt es an der Zeit oder einfach an der Überfütterung durch Informationen, die ablenken? Warum fehlt es heutzutage oft an der gebotenen Aufmerksamkeit?
Es könnte sein, dass das Gegenüber möglicherweise an akuter Sinnüberflutung leidet und deshalb die Hälfte des Mitgeteilten entweder nicht bemerkt, oder schlicht ignoriert. Wer weiß.

Was bleibt sind Lücken. Lücken im Dialog oder Kerben in einer Beziehung. E-Mails oder Briefe nur lückenhaft oder gar nicht zu beantworten, Kommentare abzugeben, die völlige Themenverfehlungen sind, nur weil man nicht zuhörte oder Projekte mit solchen Reaktionen zum Stillstand zu bringen, ist nicht gerade das, was sich das Gegenüber wünscht oder was man sich selbst wünschen würde. Ein Ungleichgewicht und Unzufriedenheit entsteht.

Ein Argument, das ich von vielen hörte, war die Zeit. Es würde an ihr mangeln und es wäre nicht möglich, immer auf alles zu achten, weil sie so knapp sei.

Ich halte dagegen! Ein berühmter und wahrer Spruch lautet: Zeit hat man nicht, man nimmt sie sich.

Das sollte doch gerade dann der Fall sein, wenn man die Wichtigkeit eines Menschen oder Projektes betont. Oder irre ich? Manchmal kostet es nur wenige Minuten, jemandem einen Moment in Form einer vollständigen Antwort oder eines Gedanken zu schenken.
Übrigens, die Antwort auf die Frage, warum man keine Zeit hat, muss ich schuldig bleiben. Erst recht die Zeit, warum man sie sich nicht nimmt. Darauf erhielt ich nur Schweigen. Allerdings hoffe ich, dass dieses Schweigen ein Moment der Inspiration war, über die eigene Zeit nachzudenken.

Ist es also wirklich der Faktor „Zeit“ der Menschen dazu veranlasst, unaufmerksam zu sein? Ist der Moment, ein wenig bewusst mit unseren Mitmenschen umzugehen, wirklich so knapp, dass wir ihn nicht mehr erübrigen können oder wollen? Ist die Ablenkung der medialen Welt und das, was täglich auf uns einprasselt wirklich so viel, dass wir zu bequem oder lustlos sind und unangemessen reagieren?

Oder schätzen wir die Leistung des anderen nur so lange, solange sie uns dient, und handeln absichtlich unaufmerksam? Sind wir schon so weit, dass wir uns nur noch auf Nehmen konzentrieren, aber nicht mehr geben wollen, weil das zu viel Zeit kostet? In der heutigen schnellen Welt scheinen Sinne vollkommen überflutet zu sein mit Dingen, die unwichtig, aber auffällig sind. Sie überstrahlen das, was einen Moment der Aufmerksamkeit benötigt und behindern so einen konstruktiven und fruchtbaren Dialog.

Selbstorganisation scheint nicht mehr möglich, die Prioritätenliste so flexibel zu gestalten, jederzeit eine Pause oder eine Unterbrechung einlegen zu können, scheint undenkbar. Dabei ist es eigentlich so einfach. Für einen Moment innehalten und genau hinsehen und zuhören, um jemandem vielleicht für einen Augenblick das zu geben, was er sich wünscht, was er braucht: Aufmerksamkeit, einen Impuls oder eine Meinung. Oft ein geringer Aufwand, aber dieser eine Moment kann so viel mehr sein.

Ich wurde vom Leben gezwungen, zu lernen, meine Zeit genau einzuteilen. Aufgrund meiner Situation ist es für mich wichtig immer ein Mindestmaß an freier Zeit in meine Pläne einbauen, um im Bedarfsfall eine Pause einlegen zu können. Es funktioniert übrigens.
Seit ich das lernte, weiß ich, dass Zeit kein Problem ist, wenn man sie sich nimmt. Komischerweise ist sie immer da. Eine Tatsache, die mich darauf schließen lässt, dass diese Zeit nicht nur bei mir vorhanden sein kann.
Zum anderen habe ich gelernt, wie es ist, wenn man keinen Moment geschenkt bekommt, sondern ausschließlich mit Anliegen konfrontiert wird. Es enttäuscht. Immer wieder. Leider. Man fühlt sich ausgesaugt und bleibt traurig zurück.
Was bleibt ist die Konsequenz, die es zu ziehen gilt. Sie ist nicht angenehm, aber hilfreich. Die Entscheidung, die „Zeitsauger“ abzuschütteln, macht meine Zeit für die Mitmenschen frei, die Zeit als eine individuelle Angelegenheit betrachten. Ein Gut, das man sich selbst einteilen kann. Es sind Menschen, Aufmerksamkeit zu schätzen wissen und sie auch zurückgeben. Damit das Gleichgewicht bleibt und das zwischenmenschliche Klima nicht kippt.

Weil ein aufmerksamer Moment oft wertvoller ist, als das, was uns sonst an Oberflächlichkeiten oder verschiebbaren Dingen touchiert. Etwas, das selbstverständlich sein sollte, erwarten wir dies doch auch für uns. Oder?

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Nachdenkliche Grüße aus dem Urlaub
Birgit Bauer

02 März 2009

Kind sein!

Wann waren Sie das letzte Mal Kind?

So richtig? Wann haben Sie sich das letzte Mal so gefreut oder so herzlich gelacht wie ein Kind? Können Sie das noch? Die Welt mit den Augen eines Kindes betrachten, ist das in unserer Zeit und als Erwachsener noch möglich?

Ich kann es. Wieder! In letzter Zeit ist diese kindliche Freude wieder in mir verankert. Ich hatte sie nämlich auch vergessen. Im Ernst des Lebens versank sie zwischen Klippen von Verantwortungsgefühl und Ernsthaftigkeit. Als ich das erkannte, begann ich daran zu arbeiten, die Welt hin- und wieder mit Kinderaugen zu sehen. Anstatt etwas als selbstverständlich zu betrachten, erfreue ich mich neuerdings wieder an Kleinigkeiten wie einem Lächeln, einem Witz oder einem Stück Schokolade.

Es sind eher Kleinigkeiten, die mein Herz höher schlagen lassen und die mir unendlich viel Freude machen. Ein gemeinsames Lachen, eine kindische Bemerkung, eine Blödelei am Rande. Auf einmal ist die Welt ein wenig bunter, heller und freundlicher.

Ich fühle mich, als würde mich jemand mit einer Prise Kindlichkeit bestäuben. Es ist helle Freude und das Erstaunen über das, was mir da gerade passiert. Mein Lachen ist herzlicher, ja größer und mehr geworden. Es ist fast das eines Kindes, das sich am puren Leben erfreut. Und ich es geht mir damit richtig gut.

So schlicht das Leben eines Kindes erscheint, so komplex und voll ist es. Es ist bunt, laut, grell, schrill, voller Neuigkeiten, voller Gefühle, die sich manch Erwachsener verkneift. Weinen, wenn einem danach ist oder laut lachen, weil es so schön ist, ist nicht mehr zugelassen in der Welt der Großen. Dabei ist es so erheiternd und so voller Fülle. Dieses Betrachten der Welt mit Kinderaugen.

Diese Sichtweise ist so einfach und doch so wunderbar. Sie lenkt das Auge des Betrachters auf das Kleine im Leben, das soviel wertvoller ist, als manches Große. Und es macht bewusst, dass die Welt aus eben diesen vielen Kleinigkeiten besteht, die man allzu gerne übersieht und die doch so prägnant sein können. Es ist die Neugierde auf die Welt, die wir vom Blickwinkel eines Kindes lernen können und müssen. Anstatt festgefahrene Strukturen zu nutzen, neue Wege zu gehen.

Blödeln Sie doch einfach ungeniert und stecken Sie Ihre Umwelt mit Ihrem Lachen an. Zeigen Sie, dass nicht alles so bitterernst ist, wie man es als Erwachsener sieht. Kinder sehen die Welt einfach, Erwachsene kompliziert. Das ist wohl der Unterschied.

Ich finde es spannend, manchmal ein bisschen Kind zu sein und die Welt mit Kinderaugen zu sehen. Denn durch sie bemerkt man erst, wie spannend unser Leben eigentlich ist. Ich scheue mich auch nicht vor Fragen, über die andere lächeln. Die Antworten darauf können durchaus mehr als unterhaltsam und interessant sein. Sie mischen die Themenkarten neu und so entsteht Neues, das man nicht erwartet hätte. Neue Eindrücke, neue Ansichten, die man im Erwachsenenteil des Lebens vielleicht nicht mehr bemerkt.

Seien Sie also wieder einmal Kind und sehen Sie die Farbenpracht, das Leben und den Spaß! Leben Sie ein wenig leichter, entspannter und bemerken Sie die Veränderung, die Ihnen den Tag versüßt.

Kinderaugen


Siehst du die Farben der Welt?
Sie sind bunt und kräftig.
Hörst du das Lachen?
Es ist laut und schallend.
Es kommt von Herzen.
Eine Welt voller Einfachheit,
die du vergessen hast.
Schlichte Gedanken, schöne Momente.
Berührend und voll Gefühl.
Ehrlich und voll von Vertrauen.
Bemerkst du den Duft der Welt,
interessant und würzig?
Probierst du die Welt aus wie ein Kind?
Neugierig und voll Entdeckerdrang.
Nimm sie als Spielplatz des Wissens,
nicht als Markt der Eitelkeiten.
Stellst du Fragen nach dem Sesamstraßenprinzip?
Oder bleibst du dumm, weil du dich ihrer schämst?
Es sind Augenblicke voller Wahrheit,
mit dem Blick aus den Augen eines Kindes.
Nicht immer wissend, aber erkennend.
Leben, leicht, neugierig und Wunder – voll.
Wann hast du das letzte Mal in den Tag gelebt?
Schaust du in die Natur und bemerkst jede Einzelheit,
um festzustellen, dass nichts selbstverständlich ist?
Siehst du die kleinen Dinge, die in der Welt, sind noch?
Kennst du das Gefühl, dich über Kleinigkeiten zu freuen,
wie ein Kind darüber zu lachen?

Wann hast du die Welt zum letzten Mal als Wunderland gesehen?
Wann hast du die Welt zum letzten Mal mit Kinderaugen betrachtet?


Herzlichst und mit einem Kinderlachen

Ihre Birgit Bauer

P.S. Das Copyright liegt wie immer bei der Autorin! Sollten Sie Fragen haben, Kolumnen veröffentlichen wollen (was mich freuen würde) oder weitere Themen zur Bearbeitung haben, freue ich mich über einen Kommentar oder eine Mail!
Brief an Birgit Bauer

23 Februar 2009

Loslassen

Vor einigen Tagen stolperte ich über die Frage, wie man aktiv loslässt.
Loslassen ist offenbar ein in unserer Gesellschaft ein großes Thema. Wir leben immer bewusster, aktiver und konzentrieren uns im Zeitalter von Selbstfindung, Coachings, Feng-Shui und alternativen Heil- und Hilfsmethoden aus der Natur immer mehr darauf.

Das „Wert volle“ Leben wird immer wichtiger. Wir leben unser Leben achtsamer und reagieren sensibler auf das, was uns bewegt, fühlen lässt oder uns auch belastet. Und wenn etwas belastet, wird das Ritual des Loslassens in die Tat umgesetzt.

Man kann Einstellungen loslassen, ebenso die Vergangenheit, Menschen oder Situationen. Aktiv steuern wir den Prozess und entscheiden uns für etwas oder dagegen. Entscheiden wir uns gegen etwas, lassen wir es hinter uns und setzen unseren Weg fort. Es ist ein Entwicklungsprozess und wir suchen Techniken, um uns zu lösen.

Auf meiner Suche fand ich auch in der Kinesiologie das Loslassen in einer Übung.

Birgit Ebner, Kinesiologin aus Traun in Oberösterreich, mit der ich mich darüber unterhielt, wusste mehr.
Die Fachfrau über ihre Arbeit:
„Kinesiologie ist die Wissenschaft der Bewegung und Bewegtheit des Menschen.(griech.: Kinesis > Bewegung, Logia > Lehre)“

Es geht also tatsächlich um Bewegung. Nicht nur die körperliche Art der Bewegung, sondern auch die geistige Bewegung. Das Thema heißt übersetzt: „Veränderung“ oder auch „Entwicklung“.
Bewegt man sich zu schnell, kann es sein, dass andere Menschen in der näheren Umgebung das Tempo nicht halten können oder durch einen selbst in einen Spiegel sehen, dessen Bild ihnen nicht gefällt.
In solchen Fällen ist es meist besser, loszulassen. Sonst kann das Hadern mit der Veränderung oder der eigenen Entwicklung schnell zum Bremsstein für die eigene Haltung, Gesundheit und Entwicklung werden.

Birgit Ebner hat mir die Übung des Loslassens gezeigt und sie ist wirksam, das kann ich nur bestätigen. Ich möchte die Kinesiologin an dieser Stelle auch zu Wort kommen lassen. Ihre Meinung zum Loslassen:

„Loslassen ist wichtig für den Menschen, seinen Geist und seine Seele. Nur wenn man Altes, möglicherweise Unbrauchbares loslasse, entsteht Platz für Neues, das dann das Leben bereichert und die eigene Entwicklung nicht bremst.
Wer gefühlsmäßig an Altem hängt und dabei bleibt, ist zum Beispiel nicht in der Lage, sich neu zu verlieben oder neue Wege im Beruf einzuschlagen. Genauso ist es bei Kindern. Wenn man sie nicht loslässt, können sie sich nicht zu selbstständigen und freien Menschen entwickeln, die ihre eigenen Fehler machen können und dürfen und müssen.“

Die Übung „Loslassen“ finden Sie zum Testen übrigens hier:
http://birgit-ebner.blogspot.com/

Loslassen ist also immer ein Abschied. Wenn ich loslasse, verabschiede ich mich im Guten. Manchmal trauere ich einen Augenblick. Auch das gehört dazu.
Im Groll den Abschied zu beschließen funktioniert nicht. Ich würde ewig nachgrübeln und mich gedanklich an eine Situation ketten, die mich und meinen Weg bremst. Loslassen ist also auch hinnehmen. Etwas so zu belassen, wie es ist, es nicht mehr ändern zu wollen und die Energie und den Fokus auf das zu legen, was vor einem liegt.

Die Aufgabe ist nicht, diejenigen, die bleiben zu verändern, damit sie mit können oder um ihre Akzeptanz zu kämpfen. Vielmehr ist es wichtig, einen Teil hinter sich zu lassen und einen Schritt nach vorne zu tun. Lässt man nicht los, kämpft man und verbraucht Energien, die anderweitig besser investiert wären. Und wer mag schon ewig andauernde Kämpfe?

Ich wurde quasi zum Pazifisten in Sachen Kampf um Anerkennung und Akzeptanz. Mir ist es wichtig, friedlich loslassen zu können. Im Guten an das zu denken, was war, die Vorteile zu sehen und den Entwicklungsschritt, den ich machte und die Phase zu sehen, die vor mir liegt. Das gibt mir die Kraft, meinen Weg weiter zu gehen. Ich empfinde das Leben ein Stück leichter, wenn ich mich verabschiede. Vielleicht, weil in diesem Prozess auch die Belastung selbst beseitigt wird. Und das ist gut. Für die Seele und den anstehenden Schritt nach vorne.
Loslassen ist immer Abschied. Aber auch ein Schritt in neue Perspektiven und manchmal neue Lebensabschnitte.

Loslassen

Es ist ein Abschnitt des Lebens,
der zu Ende geht,
wenn du loslässt.
Dein Leben wendet sich,
schenkt dir neue Perspektiven.
Zurück bleibt ein Teil,
der dir nicht folgen kann.
Verabschiede ihn.
Halte einen Moment inne
und betrachte das Positive.
Nimm Abschied im Guten,
lass dich von ihm weitertragen.
Geh einen Schritt nach vorne,
sieh in die Zukunft
und stell fest,
dass du nichts mehr tun kannst
für die, die zurückbleiben.
Sie können nicht mehr mit dir gehen,
sehen dich in neuem Licht.
Lass sie los,
friedlich,
geh weiter,
und begrüße das, was neu ist.
Gestärkt und voller Kraft.
Dann hast du losgelassen.
In diesem Sinne, lassen Sie auch mal los!
Herzlichst
Birgit Bauer
Achtung:
Das Copyright der Texte liegt bei der Autorin.
Vielen Dank an Birgit Ebner für die Unterstützung mit eigenen Worten und Textpassagen.

16 Februar 2009

Das Land der herabhängenden Mundwinkel :-(

In der letzten Woche bemerkte ich eine schlimme Tatsache: Deutschland wird sich in naher Zukunft wohl das „Land der herabhängenden Mundwinkel“ nennen müssen. Oder das „Das Land der Verbissenen und Verhärmten“. Ganz wie Sie wollen!

Bevor sie mich jetzt als realitätsfremd verurteilen: Mir ist bewusst, in welcher Situation wir uns krisentechnisch befinden. Und trotzdem wage ich es, zu behaupten, dass es dem Großteil unserer Gesellschaft immer noch gut geht.

Ich stellte fest, dass viele Menschen oft verbissen, verhärmt und undankbar sind. Griesgrämig und ernst laufen Sie durch die Gegend, versprühen ihren Unmut und scheinen das Gefühl der Zufriedenheit vergessen zu haben. Mit schiefen, oft neidischen Blicken mustern sie ihre Umgebung, ihre Mundwinkel hängen chronisch nach unten. Es ist, als hätten ihre Münder nie gelacht.

Sie sind unzufrieden und bemerken die eigene Lebensqualität nicht mehr. Positivität ist einer negativen Grundhaltung im Sinne von „Die Welt ist so schlecht“ gewichen, die ihre Umgebung und die Mitmenschen mit unangebrachter Unzufriedenheit vergiftet.

Dabei haben solche Zeitgenossen überhaupt keinen Grund dazu, sich so zu verhalten. Sie haben alles, was man zum Leben braucht. Gut gesättigt sitzen sie in ihren warmen Wohnungen und hadern mit der bösen Welt. Bitter zischeln sie über das was andere haben und neigen gerne dazu, die Leben der anderen vorzeitig und grundlos und neidisch zu belästern und zu verurteilen. Wenn jemand glücklich ist, versuchen sie, gezielt mit Pessimismus dem Glück den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Diese Menschen haben finanzielle und intellektuelle Möglichkeiten genug. Sie können sich Wünsche erfüllen und friedlich leben. Doch statt sich dessen bewusst zu sein, beklagen sie sich bitter.

Wo ist das Gefühl, das diesen Menschen sagt, dass sie trotz allem mehr als zufrieden sein könnten?

Es wirkt, als hätten sie den Blick auf ihr Leben verloren. Alles ist selbstverständlich. Und das macht sie, trotz ihres versprühten Giftes letztendlich nur zu traurigen Gestalten.

Die Leben der Menschen mit den herabhängenden Mundwinkeln ähneln meinem im Grunde sehr. Der Unterschied ist, ich bin zufrieden und glücklich. Ich habe alles, was ich brauche. Allein das ist für mich Wohlstand, der mich zufrieden und dankbar sein lässt.
Trotz dieser Ähnlichkeit sind unsere Einstellungen völlig unterschiedlich. Während ich mich gut fühle und mein Leben mag, wanken sie unzufrieden durchs Leben und begegnen dem Leben mit Ignoranz und einer festgefahrenen, negativen Sichtweise. Was schade ist, denn eigentlich gibt es für die meisten wenig Grund, wirklich zu hadern. Sie haben keine wirklichen Probleme, produzieren aber gerne welche, um etwas beklagen zu können.

Offensichtlich haben diese Menschen vergessen, dass es Schlimmeres gibt als einen Kompromiss oder das Fehlen diverser Statussymbole wie Autos oder noch mehr Geld. Die Frage bleibt, ob sie am Leben verzweifeln oder das Leben an ihnen. Fest steht, diese Menschen befördern sich selbst ins Abseits.

Um nicht zu vergessen, wie gut es mir geht, habe ich ein kleines Ritual, das ich mein „Dankbarkeitsrundumpaket“ nenne. Wenn ich aufwache, mache ich mir für einige Minuten bewusst, was ich Gutes in meinem Leben habe. Ich beginne mit grundlegenden Dingen wie Essen, Trinken, Sicherheit. Dann denke ich an die schönen Dinge, die mein Leben bereichern, an liebe Menschen, Gefühle und Herzenswärme.

Spätestens dann, wenn ich den Blick bewusst auf mein Leben lenke, ist mir klar, wie gut es mir geht.
Diesen Blick wünsche ich heute allen, deren Mundwinkel nach unten hängen und die der Welt mit schlechter Laune begegnen. Lassen Sie die Farbe in ihr Leben und erfreuen Sie sich daran! Leben Sie es und bemerken Sie, wie schön und reich es ist!
Damit Deutschland nicht zum „Land der herabhängenden Mundwinkel“ wird.

Herzlichst
Birgit Bauer

08 Februar 2009

Pause

Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal erzwingt das Leben den Stillstand. Es ist die verordnete Pause vom Lärm des Alltags, um zu sich selbst zu finden. Sich auf sich selbst zu konzentrieren.

Der eine benötigt diese Auszeit, um zur Ruhe zu kommen, der nächste schöpft daraus Kreativität oder fasst einen Entschluß.

Immer, wenn wir Pause machen, bleibt die Welt für einen Moment stehen und wenn wir dem nachfühlen, merken wir das sogar. Denn auf einmal können Dinge warten und nur wirklich wenige Entscheidungen drängen danach, entschieden zu werden. Das geht so lange, bis wir wieder bereit sind, das zu tun, was nötig ist.
Das ist bei mir so. Ich kann tatsächlich eine "Pausentaste" drücken und durchatmen, bis ich wieder Klarheit in meinen Gedanken und in meinem Sein erlangt habe.

Allerdings stellte ich auch fest, dass das Wort "Pause" offensichtlich zum Unwort geworden ist. Pausen scheinen Luxus geworden zu sein? Warum?

Als mir das Leben in den letzten Wochen meine Pause verordnete, bemerkte ich, wie wichtig sie sind. Mir war wichtig, neue Entscheidungen zu treffen. Ich musste aufgrund meiner Situation sogar. Doch mir war auch klar, dass ich es nicht schaffen würde, wenn ich nicht einen Moment im Stillstand verharre und in mich hinein horche. Und es hat geholfen. Langsam nehme ich wiedre Anlauf auf die Welt. Viele meiner vermeintlichen Probleme haben sich geklärt, meine Entschlüsse haben sich verändert, mein Weg ist wieder klarer und es scheint, als wäre meine Pause der Vereinfacher des Lebens gewesen, den ich brauchte um neue, bessere Wege zu beschreiten und das ein oder andere auch loszulassen.
Meine Pause war also nicht, wie von vielen Zeitgenossen behauptet, reine Zeitvergeudung, sondern eher eine wichtige Hilfe, um das Leben wieder voller Kraft aufnehmen zu können und das, was ich entschied, auch wirklich zu schaffen. Eine Pause ist also mehr als Stillstand. Sie ist für mich der Fortschritt, denn sie weist den Weg.

Wann machen Sie die nächste Pause und konzentrieren sich nur auf sich?

Pause

Zum Stillstand gezwungen.
Die Welt ausgesperrt.
Bin auf der Suche nach Ruhe.
Ergebe mich kraftlos,
höre die Stille,
fühle die Leere.
Es ist die Mahnung
zuzuhören,
mich einzulassen
auf einen Zeit-Raum,
ganz frei von der Welt.
Kleine Stimme,
sanft und doch kraftvoll.
Schreit nach meinem Geist.
Umwickelt ihn,
schlängelt sich um meine Gedanken.
Schenkt mir Neues,
vermittelt mir Klarheit,
fördert den Fortschritt.
Erzählt mir,
was wirklich wichtig ist
und entlässt mich erst,
wenn ich verstanden habe.
Verstanden, dass für einen Moment
nur ich zähle.
Es ist meine
Pause!

02 Februar 2009

Es menschelt...

In der letzten Woche war es menschlich. Man könnte auch sagen, es hat an allen Ecken und Enden gemenschelt. Doch irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass der ein oder andere doch ein wenig Probleme mit dem Gemenschel da draußen hat.
Menscheln, also menschlich sein, heißt für mich, bunt zu sein, vielfältig und vielschichtig. Es ist das Gefühl von Herzenswärme, das uns das Leben angenehmer macht. Unterstrichen vom respektvollen Umgang miteinander und von Aufgeschlossenheit füreinander. Es geht darum, anderen offen und wohlwollend gegenüberzustehen und Wünschen oder Anliegen ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Und das sollte selbstverständlich sein. Dann menschelt es.
Zum einen war da das wunderbar warme Gefühl, sich wohlfühlen zu dürfen und zum anderen fragte ich mich mehrfach, ob unsere Gemeinschaft gerade dabei ist, zum Entwicklungsland in Sachen „Menscheln“ und „Herzenswärme“ zu werden.

Ich hatte zeitweise den Eindruck, dass Geradlinigkeit, sowie die Vertretung der ureigenen und individuellen Interessen wichtiger ist als ein Blick in die Runde und deren Bedürfnisse oder Notwendigkeiten. Es scheint, als würden diese Dinge unser Land langsam zum Entwicklungsland in Sachen „Menscheln“ werden lassen. Eigene Bedürfnisse, Wünsche und Gedanken müssen erfüllt werden. Nur der eigene Weg ist wichtig. Links und rechts bleiben außen vor.

Ist das richtig? Wenn Menschen kein Miteinander und keine Verständigung untereinander mehr pflegen, sondern straight und ganz auf sich bezogen auf Meinungen beharren und den Blick über den Tellerrand komplett vergessen, dann wird es schwierig. Der Dialog verkümmert. Die Herzenswärme kühlt ab. Ist sachliche Argumentation immer wichtiger als auf das zu hören, was zwischen den menschlichen Zeilen steht? Oder wäre es nicht einfacher etwas zu erreichen, wenn man vom Beharren, zum kurzen Verharren und dann zur Rückkehr zum offenen Dialog schwenken würde?

Woran liegt es, dass viele Menschen immer steifer werden, immer manifestierter und unflexibler in ihrer Art mit der Welt umzugehen? „Der Blick nach vorne, geradeaus ist es, der uns weiterbringt!“, antwortete ein Mann mir und setzte ohne links oder rechts den Blick schweifen zu lassen, seinen Weg fort. Übrigens, er wundert sich, wieso er nicht von seinen Mitmenschen verstanden wird, geht aber weiter seinen Weg völlig desinteressiert, was andere Menschlichkeiten betrifft.
Wieso lassen wir uns von der Welt und den Vorstellungen der Gesellschaft in rigide Konstrukte schnüren? Wo sind die Lebenskurven? Wo bleibt der Rundumblick?
Kurven sind wie das „Menscheln“. Nie ganz regelkonform schlängeln sie sich durch das Leben. Sie leiten um und manchmal prallen sie aufeinander. Dennoch zeigen sie auf, wie vielfältig das Leben selbst sein kann. Trotzdem scheinen wir das oft zu vergessen. Statt Farbe gibt es Einheitsgrau und Regeln. Statt Leben miteinander gibt es Automatismus für jeden. Separierung anstatt Gemeinsamkeit. Die Frage ist, ob wir das wollen? Oder ob ein wenig „Menscheln“ nicht genau das ist, was wir eigentlich benötigen, um uns weiterzuentwickeln, Neues zu entdecken und gemeinsam etwas zu schaffen.

Wir brauchen Menschlichkeit, Akzeptanz und Toleranz. Gerade in diesen Zeiten. Wenn es draußen kalt wird, sollten wir uns ein Stück Wärme im Herzen bewahren, damit keiner in die Verzweiflung rutscht und die Verständigung untereinander besser und klarer wird. Es geht darum, das Wohlfühlgefühl zu steigern und neue Lösungen und Wege zu finden, den Weg ein Stück gemeinsam zu beschreiten, sich gegenseitig zu helfen.

Und in einer Gesellschaft, die Entwicklung braucht um einen Schritt nach vorne machen zu können, sollte Menschlichkeit nicht zum entwicklungsbedürftigen Thema werden.
Oder?

26 Januar 2009

Der Gedanke zum Wochenstart: Geld oder Leben?

Liebe Leserinnen und Leser,
ein neues Vorhaben ist geboren: Die Gedanken zum Wochenstart.
Das, was mich beschäftigt, inspiriert, ärgert, anregt oder belustigt, werden Sie zukünftig immer am Beginn einer Woche lesen können.
Es geht mir nicht um das, was alle beschäftigt, wie letzte Woche die Vereidigung vom neuen Popstar im weißen Haus in Washington, sondern um Dinge, die vielleicht nicht immer dem Trend entsprechen.
Diese Woche beschäftigt mich die Frage nach Geld oder Leben! Viel Spaß!
Und? Haben Sie in der letzten Woche auch einen Lottoschein ausgefüllt und nicht gewonnen? Ich habe gewonnen. Ungefähr fünf Euro. Das ist der Betrag, den ich investiere, wenn ich Lotto spiele! Ich habe nämlich keinen Megalottoschein ausgefüllt.

Als sich die Nachricht vom Megajackpot durch die Nachrichten fraß und die Lottogemeinden in hysterische Massen verwandelte, die Unsummen für diesen einen Gewinn einsetzt, begann ich nachzudenken, ob ich überhaupt so eine Riesenmenge Geld möchte.
Bliebe mein Leben so, wie es ist, oder würde es sich komplett und vielleicht zu seinem Nachteil verändern? Wäre es noch lebenswert? Oder würde ich anhand der unfassbaren Menge Geld zum Sklaven meines Reichtums in Form einer Geldverwalterin werden?

Die Vorstellung, dass Betrüger und Bittsteller versuchen, mir Geld abzunehmen, finde ich unangenehm. Dass ich wegen eines gut gefüllten Kontos zum Liebling meiner Verwandschaft werden könnte, gefällt mir ebenso wenig.
Ich gehe davon aus, dass ich im Falle eines so riesigen Gewinns mein Leben zum Geheimnis machen müsste, um den Schein des „normalen“ Lebens zu wahren. Das Leben von Otto Normalverbraucher mit normalem Einkommen. Das ist, will man den Medien glauben, auch der Tipp der Lottogesellschaft.

Alleine die Vorstellung der kompletten Veränderung meines Lebens durch einen so immensen Gewinn fühlt sich für mich ein wenig wie Verrat an. Verrat an mir, meinem bisherigen Leben und dem, was mich ausmacht. Sicherlich wäre es kein Problem mehr und am Anfang auch aufregend, mir all das zu erfüllen, was ich mir heute wünsche. Es wäre auch keine große Sache, mal eben ein neues Auto oder andere Luxusgüter zu kaufen. Doch ich glaube, das wäre eher Nebensache.
Hauptlebensaufgabe wäre vielleicht dann, den Schein zu wahren, nur um ein wenig Ruhe zu haben und Neider fernzuhalten.

Versklavt Reichtum also den Menschen? Zwingt ein hoher Gewinn zur Täuschung und so zu einem Dasein entgegen der eigentlichen und individuellen Vorstellung des idealen Lebensweges? Für mich etwas, das ich nicht mag.
Wahrscheinlich kam mir deshalb auch der Gedanke, dass ich einen Großteil des Geldes zu verschenken und nur einen Betrag zu behalten würde, der mir angenehm ist. Schließlich ist es nicht so, dass ich Geld und Wohlstand komplett ablehne. Ganz im Gegenteil. Es wäre schön, manches Vorhaben schneller erfüllen zu können. Doch es muss sich im Gleichgewicht befinden.
Mein Traumgewinn dürfte eine gewisse Höhe nicht überschreiten. Wäre er eine kleine Idee höher als der, den die Gewinner dieser Woche mit einem Sechser ohne Zusatzzahl hatten, wäre er ideal. Es wäre eine für mich ideale Grundlage, um sorgenfrei und bequem leben zu können und würde wenig Anlass für überzogene Geheimhaltungsaktionen bieten.

Ich kam zu dem Schluss, dass viel Geld allein eben doch nicht glücklich machen kann. Zu einem guten Leben gehört für mich auch, dass ich das, was ich habe und lebe, nicht verleugnen muss, nur um ein wenig Ruhe zu haben.
Es ist mein Leben mit allen Höhen und Tiefen und ich möchte nicht darauf verzichten. Vielleicht deshalb, weil ich damit glücklich und zufrieden bin. Ich mag es, Träume und Wünsche zu haben, die sich nicht so schnell erfüllen. Sie machen mein Leben bunter, kreativer und interessanter.

Das ist wohl auch der Grund, weshalb ich Lottoscheine antizyklisch ausfülle, wenn mich das Spielfieber überkommt. Denn dann habe ich das Gefühl, dass ich die Summe gewinnen könnte, die mich nicht überfordert, sondern mir das Leben wirklich versüßt.

In diesem Sinne, was ist Ihnen wichtig? Geld oder Leben?


Herzlichst
Ihre Birgit Bauer