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28 Januar 2021

Patient Centricity - Buzzword oder Wahrheit?

Seit Jahren spreche ich in vielen Diskussionen oder in Vorträgen über die so genannte "Patient Centricity". 

Das besagt, kurz formuliert, dass die Menschen, die mit meist chronischen Erkrankungen leben, Patientinnen und Patienten also, in den Mittelpunkt aller nötigen Aktionen und Aktivitäten rund um die Gesundheit stellen möchte. 

Ich finde das mehr als wichtig, auch weil ich selbst weiß, wie es ist, mit einer chronischen Erkrankung zu leben. 

In den letzten Jahren  hatte ich im Rahmen meiner Arbeit als Patient Advocate die Möglichkeit mir viele Aspekte zum Thema anzuhören. 

Manchmal war ich enttäuscht, ein anderes Mal war ich endlos begeistert und feierte die Menschen für ihre Einstellung, die klar war, Menschen mit Erkrankungen brauchen einen Platz am Tisch, man muss ihnen zuhören. 


Wie auch immer, ich glaube, in diesem Fach gibt es noch viel zu tun. 

24 Januar 2021

Über Optimismus ... und Elend in 280 Zeichen ...

"Ein neuer Scheißtag in der Pandemie ohne Aussicht auf etwas Gutes"

".... weiterer ätzender Tag, ich habe keine Moral mehr ... guten Morgen"

"unreflektiertes Behaupten von Dingen, die nicht im Kontext zu etwas stehen auf aggressive Art"

"Impfgegner sind per se rechts ... "

"Wer was anderes sagt, z.B. Positives (wie ich es tat), soll einfach das Maul halten!" 


Sinngemäße Wiedergaben von Dingen, die ich gerade haufenweise lese. Und ehrlich: sowas bringt mich täglich, am Morgen, an den Rande meiner Lust auf Social Media. Ich will hier bei weitem kein düsteres Bild zeichnen, aber die Aggressivität, die jemand bereits vor dem Kaffee in seine Tweets packt, nur um Frust loszuwerden, erschüttert mich immer wieder. 

Das bringt selbst mich, die Social Media und Twitter wirklich gerne mag und lange dabei ist, dazu, mich von Zeit und Zeit auszuklinken und auf Abstand zu gehen. 

17 Dezember 2020

"Lasset die Kinderlein zu mir kommen!" Ist nicht genug! - ein Kommentar

Zugegeben, die Headline ist heute mal provokant, aber es muss sein. Auch wenns weh tut. Im Moment sprechen alle über DIGA und digitale Gesundheit und vieles mehr. 

Während die Experten sprechen, sich austauschen und sich manchmal ordentlich selbst für das loben, was schon geschafft ist, spreche ich darüber, dass man Bürger mitnehmen muss. 

Es ist so: Während eine Gruppe, die wirklich involviert ist, mit Abkürzungen und Fachbegriffen hantiert und selbige natürlich auch versteht, bleibt es den Bürgern und ja, auch und besonders den Menschen mit Erkrankungen (auch bekannt als Patienten) oft selbst überlassen, zu verstehen, was da so passiert. Während die informierte Gruppe weiter fachsimpelt und Spaß hat, fortzufahren, bleibt ein anderer Teil zurück. Informiert vom  Hörensagen und bildet sich eine Meinung mittels Schlagzeilen und die sind nicht immer hilfreich oder so gestaltet, dass sie eine vernünftige Meinungsbildung zulassen. 

Das, was bei Bürgern oft ankommt, ist eine von Schlagzeilen verzerrte Ansicht ohne detaillierte Informationen oder Fakten, die nachvollziehbar und verständlich sind. So bildet sich oft eine Meinung, die schlicht nicht auf Fakten basiert und damit auch nicht der aktuellen Situation angepasst wäre. 

Schon lange adressiere ich den Bedarf für vernünftige Informationen an diverse Beteiligte und auch an die Regierung und erkläre wie wichtig es ist, gerade wenn es um digitale Gesundheit geht, Bürger abzuholen.  Sie zu informieren, zu begleiten und sie so auf das digitale Gleis zu bekommen. Es war und ist wichtig, gute Informationen anzubieten, reden wir doch über ein wichtiges, wenn nicht das wichtigste Gut des Menschen: Gesundheit. Gerade deshalb werde ich nicht aufgeben. Weil es wichtig ist. 

15 April 2015

Social Media Leute sind auch nur Menschen :-)


Das da auf dem Bild links bin ich. Total tiefenentspannt. :-)
Auf dem Bild sieht man mich im letzten Urlaub.

Und ich war offline.
Was keine Frage ist, wenn man auf Bergen herumwandert. Dort gibt es meistens eher weniger Handynetz und Onlineempfang als mehr.



Und ja, ich kann auch ohne.
Internet.

Und das ist etwas, was andere Menschen, die das Netz nur sporadisch oder nicht so oft nutzen, offenbar erstaunt. Deshalb mal weitab vom virtuellen Leben eine kleine Botschaft für alle, die glauben, wir Social Media Menschen würden nur online leben. Und bitte, überseht das Schmunzeln nicht. Ok?

31 Dezember 2013

Servus 2013

Der Mensch hat Rituale. Eine Sache, an der wir uns festhalten, manchmal orientieren und falls uns mal einen Moment die Richtung fehlt, kann so ein Ritual durchaus ein perfektes Umleitungsschild sein ....