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30 Dezember 2015

2015 und so ....

Eines muss man sagen, 2015 war für die Manufaktur und alle die, die sich in ihr bewegen, ein Jahr voller Überraschungen, aufpoppender unerwarteter Ereignisse und spannender Dinge.
Dinge, die manchmal echt nervten und uns an den Rand des Wahnsinns trieben und Dinge, die uns für einen Moment in stiller Dankbarkeit verharren ließen.

Wir trieben in vermeintlich gefühlten Endloswarteschleifen, trieben Projekte voran, diskutierten, erklärten, schrieben, wunderten uns, lachten, waren manchmal einfach nur richtig am Granteln, haben ab und an einen Holzpflock mit Nachdruck in die Erde getrieben und haben das Jahr genossen.

Kurz: Wir sind dankbar dafür, was uns dieses Jahr geboten hat!

Jetzt, wo es ruhiger wird, ist auch für uns Zeit, uns umzusehen. Eine Pause zu machen, eine ruhigere Phase zu genießen.

Denn wir wissen, 2016 lauert um die Ecke und es wird sich wieder viel tun. Da um die Ecke stehts schon und wir besorgen uns gerade das Rüstzeug, um es wieder zu einem Jahr werden zu lassen, das uns irgendwie beeindruckt, uns verblüfft und ab und an wahrscheinlich wieder nervt. :-)

2015 war das Jahr der Vorträge und Workshops. Einer meiner persönlichen Höhepunkte war der Abschluss des "Patients Expert Course" von Eupati. Seit Anfang Dezember bin ich die erste Deutsche, die ein so genannter "EUPATI Fellow" ist und ich bin sehr stolz darauf.

Es waren 14 Monate Stirnrunzeln, Lernstress, Schweiß und Schokolade. Ab und an. :-) Der Kurs war wichtig für mich, ihn zu schaffen noch wichtiger und das Wissen rund um den Bereich "Health Care" zu tanken und zu verstehen hatte oberste Priorität. Es hilft, den Bereich, in dem wir uns oft bewegen, besser zu verstehen, gewährte einen Blick hinter die Kulissen von ethischen Komitees und hilft dabei, Texten rund um das Thema Gesundheit, eine neue und klarere Sicht zu verschaffen.

Vorab aber steht die Pause und ein Punkt, den ich seit einigen Tagen verfolge, ich erleichtere mein Gepäck. Quasi .... Mehr dazu finden Sie hier: Projekt: Leicht ins neue Jahr!

Wir werfen Ballast ab, erleichtern uns die Zeit und genießen es mit jedem aussortierten Blatt Papier mehr. Man könnte auch sagen, wir machen Platz für 2016 und freue uns darauf, es mit unseren Lesern gemeinsam zu entdecken.


In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen guten Start ins neue Jahr und nur das Allerbeste für 2016.


18 Dezember 2015

Von Mut, Konsequenz und dem Entfolgen!



Es gibt sie, die Nervensägen in Social Media. Sie sind eigentlich ganz nett. Am Anfang, jedoch passiert es ab und an, dass sie sich im sozial medialen Wort- und Postdschungel verlaufen und entweder einseitige Meckertaschen werden oder die nur noch Dinge von sich geben, die man nicht versteht und die ab und an ganz schön nerven.



Was tut man wenn quasi ein Puzzleteil nicht mehr passt? Entfolgen? Konsequent? Oder stumm schalten?

Letzte Woche las ich einen Artikel darüber. Und kam ins Grübeln.

04 November 2015

Von gruseligen Bildern und Videos ...


Wie heißt es so schön? Der erste Eindruck zählt.

Wenn wir uns für Veranstaltungen zurecht machen, achten wir immer darauf, gut auszusehen und dem Anlass passend angezogen zu sein.

Wir wählen zwischen Businesslooks, Casual, dem kleinen Schwarzen oder auch der Jeans. Was am besten passt, wird angezogen. Dazu kommen Haare und Make-Up. Accessoires und andere Dinge, die für den Termin wichtig sind.

Kurz und gut, wir versuchen, das Beste aus uns zu machen, um den besten ersten Eindruck zu erlangen. Denn der übermittelt sich über das Aussehen, noch bevor wir den Mund so richtig aufmachen können.

02 September 2015

Ist der Name dieser Seite anstößig? Fragt Facebook.

Dass Facebook ein deutliches Nippelproblem hat, wissen wir. Dass Facebook sich mit Hingabe diesem Problem widmet und Posts mit dem Piepwort echt gerne löscht, ist auch bekannt. Wir wissen aber auch, dass Facebook derzeit ein richtiges Problem mit Fremdenhass und derlei hat. Und es doch angeblich nicht löschen kann, einsichtig ist, aber dennoch noch immer nichts dagegen tut.

Heute kommt das: Ein Seitenbetreiber hat seinen Seitennamen gewechselt, was man neuerdings ja kann. Bei ihm fand ich es sogar sinnvoll und richtig. Keine Frage, der Wechsel war eine Aktion, die in diesem Fall mehr als stimmig und angebracht war. Agree.

Aber, dafür tritt Facebook auf den Plan und weist mich darauf hin, dass eben jener Seitenbetreiber seinen Namen von X nach Y geändert hat. Und fragt im Nachgang, ob ich den neuen Namen anstössig finde.

Lächerlich. Absolut lächerlich.

25 August 2015

Die Reaktion der Redaktion! Community Management und mehr ...

Man liest es ja schon lang. Viele Redaktionen hadern mit Social Media. Brauchts alles nicht. Hat mir ein Redakteur vor mehr als zwei Jahren gesagt, als ich das Thema vorsichtig über die Tischkante schob. Alles Schmarrn. Das hat bald ein Ende.

Nun gut, eine Aussage, die sich wohl selbst widerlegt hat. Weil irgendwann hat man kapiert, dass es ohne soziale Medien nicht mehr geht und dass auch der Journalismus da irgendwie mit muss. Bis heute ist es so eine Sache. Um am Ball zu bleiben, macht man mit. Fanpages werden angelegt, Twitteraccounts laufen auf einmal und man stellt eine Nachricht nach der anderen ins Profil. Das alles läuft ganz gut. Eigentlich.

Bis das passiert, was in den letzten Wochen immer heftiger wird. Hasskommentare, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit machen sich breit und auch vor den Fanpages der Medien  nicht Halt. Klar, die Redaktionen müssen berichten, das ist die eine Seite. Die andere Seite ist, dass die Redaktionen, wenn sie die Berichte auf den Fanpages verlinken, ein vernünftiges Community Management benötigen.

Und da ist das Problem. Häufig gibt es keinen, der sich um die Crowd auf den eigenen Seiten kümmert. Wenn überhaupt, dann aber bitte nur, wenn Zeit ist und zu den üblichen Bürozeiten von Montag bis Freitag. Könnte man meinen und eigentlich ist es ein Widerspruch, denn Nachrichten laufen auch am Wochenende. Wie Social Media eben auch. Da gibts keine Pausen.

Deshalb läuft auch die Berichterstattung weiter. Business as usual, denkt man, liest man die Schlagzeilen mancher Auftritte, die reißerisch und unsensibel denen Tür und Tor öffnen, die eben gerne Hasskommentare posten. Denen, die schlicht ein Problem mit der Flüchtlingsproblematik haben und dies auch lautstark von sich geben.
Und wenn eine fette Schlagzeile da ist, kann man ja durchaus noch eins draufsetzen. Nicht wahr?
Die Community kocht hoch, die einen hetzen gegen Ausländer, die anderen sind empört über die dummen Äußerungen, die garniert mit reichlich Schreibfehlern nur noch verachtenswert sind.
Moderiert wird nicht, ist ja Wochenende. Und da hat man frei. Community Management findet nicht statt und die Situation entgleist.

Die Reaktion der Redaktion? Erst mal keine. Vielleicht am Montag, wenn alle im Dienst sind und jemand Zeit hat. Dann wird gelöscht, gedroht und hingewiesen. Viel zu spät. Denn die Hasswelle ist schon über die reißerische Schlagzeile geschwappt und die Diskussion längst auf ein persönliches und sehr verletzendes Niveau reduziert.

Gutes Community Management gibt es nicht. Überflüssig? Zu teuer? Wer weiß. Ein Statement? Fehlanzeige. Guidelines für Nutzer werden, so könnte man vermuten, überbewertet, ein Team, das wirklich kommuniziert, moderiert und Grenzen setzt, kostet offenbar zu viel.

Wobei sich die Frage stellt, was teurer ist. Gutes Community Management, das dafür sorgt, dass die Reputation stimmt und ein gutes, wertvolles Publikum anzieht oder der Schaden, den der Hass in seiner schwarzen Gruselgestalt anrichtet, was zum Beispiel den guten Ruf betrifft und damit auch auf Verkaufs- und Kundenquoten negativ wirkt.

Social Media ist ein tolles Instrument, um zu informieren, keine Frage. Aber in Zeiten wie diesen ist gutes Community Management umso wichtiger. Es ist keine Kür mehr, einen klaren Kommunikationsplan zu haben, der auch Krisenfälle einbindet und mögliche Strategien anbietet. Es ist PFLICHT.

Genauso wie Guidelines für Nutzer, die klar und deutlich formuliert sind. Wer pöbelt, verachtend kommentiert und Menschenrechte verletzt, der muss konsequent in seine Schranken gewiesen werden. Übrigens, Angst vor solchen Aktionen braucht man eigentlich nicht zu haben, wenn man sich ein wirklich wertvolles Netzwerk aufgebaut hat, das unterstützend eingreift. By the way, nur Likes zu zählen, bringt es also auch nicht. Man muss im Gespräch bleiben, zuhören und sein Netzwerk kennen. Dass das Zeit und Geld kostet, ist klar, noch einmal die Frage: was ist teurer?

Sensible Themen müssen moderiert werden, egal ob Wochenende oder nicht. Und ganz ehrlich, ist es nötig, auf einer Fanpage ein Thema, das ohnehin polarisiert noch mit einer reißerischen Schlagzeile präsentieren?

Es war vor langer Zeit Zeit für die Medien, sich mit Social Media zu befassen. Viele haben ihre Hausaufgaben erledigt, bei einigen hapert es gewaltig. Und das ist eigentlich die Freifahrkarte für die, die Hasskommentare ablassen wollen.

Social Media ist  kein Nebenbeigeschäft. Wer dort aktiv ist, muss dafür sorgen, dass die Accounts regelmäßig und professionell betreut werden. Mit Menschen, die zum einen Menschenkenntnis haben, gut kommunizieren können und wissen, wie Social Media geht.

Wer das jetzt nicht im Griff hat, erteilt Hatern einen Freifahrtschein und tut sich selbst auch nichts Gutes.

Aber was solls. Ist der Ruf erst ruiniert, hated der Hater ungeniert?

Oder ist es doch sinnvoll, den Gedanken weiterzuspinnen und überlegen, was für ein Eindruck entsteht, wenn man Kommentare nicht löscht oder erst 48 Stunden später reagiert, weil der Zuständige für die Fanpage grad mal im Wochenende war.

Es ist Zeit für Redaktionen aktiv zu werden, sich gegen die verachtenden und hasserfüllten Kommentare zu stellen und ein Zeichen zu setzen.

Nachdenklich .... Birgit Bauer



14 August 2015

Um a Zehnerl was Gmischts ...

Gell, immer wenn ich so gar nicht weiß, was ich schreiben soll, weil das Füllhorn zu voll ist, schreib ich einfach was, um die Finger zu lockern. Quasi eine kleine Fingerübung mit Gedanken. Oder eben um a Zehnerl was Gmischts. Wie der geneigte Bayer sagen würde. Und ich.

Es gibt heute eine Wundertüte. So! Oder eine Manufakturzusammenfassung der Geschehnisse der Woche, die man vielleicht doch noch einmal aufgreifen könnte.

03 August 2015

Glauben wir wirklich jeden Sch ... ?

Beginnen wir im normalen Leben. Begegnet uns eine Information, hinterfragen wir sie meistens. Die wenigsten von uns glauben tatsächlich einem Stück Wissen auf den ersten Blick.


Bild: www.pixabay.com
Ein Handwerker erzählt uns lang und breit etwas über die Reparatur eines Teils in unserer Wohnung. Was tun wir? Wir holen ein Gegenangebot ein, fragen herum und informieren uns über die Richtigkeit der Information.

Bevor wir ein neues Auto kaufen, lassen wir uns alle Informationen dazu geben. Und fahren wir in Urlaub, brauchts oft schon die eine oder andere Bewertungsplattform, um dem zu glauben, was da steht.

Das ist ok. Wir Deutschen sind kritisch, den Ruf haben wir weg und es ist keinesfalls falsch, kritisch zu sein, oft geht es ja um wirklich wichtige Dinge.

16 Juni 2015

Auf dem Weg zum Superexperten ... oder das Wildblumenwiesenstreuprinzip in Sachen Einladung!

Täglich erhalte ich eine wirklich große Zahl an Einladungen zu Seminaren, Webinaren, Kursen und kurz gesagt: Bildung.

Bild: pixabay.com
Ich kann in wenigen Stunden Social Media Experte werden, muss nicht mehr um Hilfe schreien, weil unsere Firma auf Facebook ist und gar eine Fanpage hat, ich erfahre wie ich mein Leben entmülle und wie ich mein Unternehmen ganz weit nach oben bringe. Mit PR und Pressemeldungen, versteht sich.
Natürlich lerne ich auch, wie man mit Xing richtig umgeht. Oh, oder die Frage nach diesem Twitter. Was macht man eigentlich damit und was so ein Blog für mich tut, das habe ich in den Augen der Anbieter nie verstanden. Wie auch, ich schreibe und referiere nur drüber und dass ich selbst in dem Gebiet tätig bin, ist völlige Nebensache.

Ich habe also echt Bedarf. Und werde zum Experten und so erfolgreich. Jawohl. Ich muss! Weil ich auch nichts weiß von diesen Dingen. Als Social Media Managerin, die einige erfolgreiche Projekte vorzuweisen hat und Journalistin, die sogar schon für den Ernst-Schneider-Preis nominiert war.

Übrigens: dieser Preis ist einer der renommieresten Preise unter denen, die für Wirtschaftsjournalisten ausgeschrieben werden und im letzten Jahr war ich in den Top 10 und in diesem Jahr bin ich wieder nominiert, aber das nur am Rande. Was spielt das schon für eine Rolle, wo ich doch Experte werden kann. In nur zwei Stunden. Das für solche Artikel natürlich ein gutes Netzwerk eine gewisse Rolle spielt, ist auch nur Nebensache. Und dass ich auf Xing bin, seit es OpenBC war und auf LinkedIn ein ebenso effektives Netzwerk pflege, ist völlig überbewertet. Nur durch die wirklich verschärfte Expertenbildung dieser wunderbaren Angebote kann ich den wahren Kern dieser Dinge erst erkennen.

02 Juni 2015

Geduldsspielchen? Oder warum Trotz keine Strategie ist!

"Ich! Will! Das! Jetzt!"

Hilft der Aufschrei und die rüde von sich gegebene Forderung nicht stampft man mit dem Fuß, wirft sich mit Schmackes auf den Boden, strampelt mit den Beinen, wälzt sich und kreischt.

Gut, übertriebenes Szenario aber die eine oder andere Geste haben wir schon alle erlebt. Zum Beispiel im Supermarkt, wenn der Filius vor einem an der Kasse den Lutscher nicht bekommt oder wenn Mama statt Pommes Äpfel kauft. 
Entweder wir waren mittendrin oder als Zaungast eine der Personen, die mit dem Kopf schütteln, sich amüsieren oder einfach mitleidig schauen. Was auch immer. 

08 Mai 2015

Über Seifenblasen und Budgets

Bild: Pixabay.com 

Schön oder? Die Seifenblase. Sie ist wunderschön, schillernd und etwas, was gerne ansieht. Man kann schon ab und an ins Träumen geraten.

Doch, schaut man auf die Realität, ist alles ein bisschen anders. Manchmal mühsamer, aufwendiger, mit mehr Aufwand verbunden.
Seifenblasen sind kleine, zarte Gebilde, die auf den ersten Blick begeistern und auf den zweiten Blick eben nichts anderes sind, als ein Spritzer Seifenwasser.


Als ich neulich während einer Konferenz einem Vortrag über die Social Media Nutzung von Patientenorganisationen zuhörte, waren da eine Menge Seifenblasen und wenig Realität, was Budgets, Personal, Strategie und Inhalte betrifft.

30 April 2015

Liebster Award - 11 Fragen zum Bloggen!

Bääähmmmmm. Erwischt.  ;-) 

Ich bin nominiert.
Etwas, was ich normalerweise geflissentlich ignoriere, weil ich für solche Sachen nur sehr begrenzt Zeit habe.
Aber bei Sylvia Wolgast vom Blog Netzwerksauge und ihre Nominierung für den "Liebster Award" habe ich mich hinreißen lassen. Liebe Sylvia, ich werde mein Bestes geben! :-) 

15 April 2015

Social Media Leute sind auch nur Menschen :-)


Das da auf dem Bild links bin ich. Total tiefenentspannt. :-)
Auf dem Bild sieht man mich im letzten Urlaub.

Und ich war offline.
Was keine Frage ist, wenn man auf Bergen herumwandert. Dort gibt es meistens eher weniger Handynetz und Onlineempfang als mehr.



Und ja, ich kann auch ohne.
Internet.

Und das ist etwas, was andere Menschen, die das Netz nur sporadisch oder nicht so oft nutzen, offenbar erstaunt. Deshalb mal weitab vom virtuellen Leben eine kleine Botschaft für alle, die glauben, wir Social Media Menschen würden nur online leben. Und bitte, überseht das Schmunzeln nicht. Ok?

27 März 2015

Frühlingsputz 2.0 oder was meine Klamotten mit Pinterest zu tun haben ...

Nein, die Aktion "Frühlingsputz 2.0" ist noch nicht zu Ende. :-)

Im Gegenteil, ich würde sagen, es geht ans Eingemachte. An das, was auch Offline ansteht. Es geht um Bilder und Kleider.

Ich habe mir nämlich zur Gewohnheit gemacht, mit von Pinterest inspirieren zu lassen. :-) Will heißen, wenn ich wieder einmal vor meinem Kleiderschrank stehe und jammere, dass da nichts ist, was ich anziehen könnte, hole ich mir das Tablet und werfe einen Blick ins Bildersammelnetzwerk.

Meist findet sich etwas. Aber ab und an finden sich auch hier virtuelle Schrankleichen auf den Pinnwänden. Und denen gehts an den Kragen. Genau wie meinen Klamotten.

10 März 2015

Frühjahrsputz 2.0 - oder wie viele Newsletter braucht man?

Bild: Pixabay.com
Ok, Informationen sind wichtig.

Informationen sind mein tägliches Brot. Könnte man so sagen.
Was aber, wenn man genauer hinsieht, dort auf die Informationsflut.

Die Erkenntnis ist einfach, aber grausam: Man braucht nicht alles, was man bekommt.
Oder jemals abonniert hat.



Der Frühjahrsputz geht also, neben der Vernichtung papiererner Fluten aus Regalen, Ordnern und Stehbehältern auch online los. Und erschüttert mich ja schon fast. ;-)

Und ich gebe zu: Mein Name ist Birgit und ich bin ein Infohamster.

09 März 2015

Frühjahrsputz 2.0 - oder wie man Infoberge abbaut!



Ha, der Frühling ist da. Und damit ein jährliches Ritual. Der Frühlingsputz.

Es wird gesaugt, gewienert, geputzt und vor allem eins: Ausgemistet.
Und zwar im großen Stil.

Ausmisten ist eine Sache, die erleichtert. Man verschafft sich einen Überblick über alles das, was sich so angesammelt hat. Papiere, alte Zeitschriften, die man immer lesen wollte, aber vergaß, und vieles mehr wird sortiert und bei Bedarf auch entsorgt. Zugegeben, so ab und an mutiert man zum Jäger und Sammler für diese und jene Kleinigkeiten, die eigentlich völlig überflüssig sind. Und diese Dinge müssen ab und an schlicht aus dem Haus um Platz zu schaffen.

18 Februar 2015

Von Fastenkuren und Digital Detox

Bild: Pixabay.com

Heute beginnt die Fastenzeit. Die Völlerei der letzten Wochen hat ein Ende. Jawohl ja. Statt Bonbons und Schokolade gibts Obst und Gemüse, statt Chips, Pommes und Burger gibts gesündere Mahlzeiten, statt dem Glas Wein gibts Wasser und das, was man besonders mag ist für 40 Tage von der Liste. Viele Fastenzeitteilnehmer diäten auch in Sachen Schuhe, Klamotten oder ähnlichen kleineren oder größeren "Lasterfällen". :-)


12 Februar 2015

Warum ein Problem oft genug eine Chance ist ....

Es ist eine Situation, die ich immer wieder in Teams erlebe, die gerade mit Social Media starten. Man kann noch so versiert sein im privaten Umgang mit Facebook und Co. wenn es im Unternehmen losgeht, wird man ab und an schnell unsicher. 

Alarm, da will einer einen Kontakt. J Der fragt was! J Und was nun?

Es ist feststellbar: ein wenig Panik kommt auf. Oft passiert es, dass der "Erstkontakt" schwierig ist, alle sind hektisch und ein bisschen nervös. Schnell neigen einige dazu zu sagen: "Wir haben ein Problem!" Ich begleite die Teams dann und versuche, sie wieder auf den Boden der Tatsachen zu bringen. 

Die Ursache liegt oft darin, dass man sich eben noch so gut auf solche Aktionen vorbereiten kann, Kunden sind nicht planbar. Und ihre Anfragen eben auch nicht. Etwas, das ich oft erwähne, aber ist es soweit, ist das schnell vergessen. Was ich verstehen kann. Alles #Neuland.

Und ein erklärtes "Problem". Wirklich? Nein, es ist keins. Das weiß ich aus Erfahrung. Beim ersten Nahkontakt war ich auch nervös. Was hilft? Ruhe vermitteln, durchatmen lassen. Das "Problem" anders angehen.

Manchmal hilft es, einen Spruch zu bringen und ab und an vielleicht ein wenig zu provozieren. Das lenkt vom eigentlichen Problem ab und ermöglicht eine neue Perspektive. 
In so einem Fall ist meine Inspiration ein Zitat von Speaker und Business Expert Hermann Scherer. Er hat eine ganze Sammlung von Zitatekarten entwickelt, die ich gerne mag und auch für meine aufgescheuchten Teams ab und an nutze.  

Der Spruch, den ich neulich nutzte (Ich hatte ihn gerade gelesen und konnte mich gut erinnern, weil er aufgrund meiner Erlebnisse sehr stimmig ist) ist einer, der erst einmal ein wenig provozierte. "Das stimmt nicht!", sagte mir eine junge Frau ins Gesicht.  Warts ab, dachte ich und grinste in mich hinein. 



Das Problem „Erstkontakt“ im virtuellen Raum ist eines, das auf den zweiten Blick betrachtet, voller Chancen daher kommt. Wenn man sich zutraut, ein bisschen über den Tellerrand zu spucken. Es gehört ein wenig Mut dazu, diese Chancen zu sehen und sehen zu wollen. Lässt man es zu, können tolle Dinge passieren.

Wichtig ist, dass alle in einem Boot sitzen und gleichzeitig losrudern. Einzelpersonen werden zum Team, müssen sich verständigen. War man bisher doch in der eigenen Abteilung unterwegs und ist Kooperation angesagt. Hier entsteht schon der erste Mehrwert, man redet miteinander, tauscht sich aus und fördert so das Verständnis für den anderen. Etwas, was der internen Unternehmenskommunikation nie schadet. Solche Entwicklungen zu beobachten und zu begleiten, ist für mich hoch spannend und vielfältig. 

Das Ziel für das Team ist es, zügig gut und verständlich zu antworten, authentisch zu bleiben und ja, auch das, Spaß dabei zu haben, mit dem Kunden in Kontakt zu kommen. Die Teams müssen erkennen, dass es sich „nur“ um eine ernst zu nehmende Frage handelt und um keinen Shitstorm. Sie müssen verstehen, dass es auch im Netz normal ist, dass Kunden fragen und eine Antwort erwarten. Wie im richtigen Leben eben. :-) 

Wird das klar, entspannt sich alles. Aus dem Problem wird eine Chance. Das Team kann Kompetenz zeigen und dafür sorgen, dass der Ruf des Unternehmens positiv beeinflusst wird. Der Mehrwert kann eine Erweiterung des Netzwerkes sein, eine Empfehlung, bessere Interaktion und die Erfahrung an sich, die bei der nächsten Anfrage hilft, ruhig zu bleiben, die Chance für das Unternehmen zu erkennen noch bevor die Frage nach dem Problem, das eigentlich keines ist, aufkommt.  Etwas, das auch die junge Kollegin irgendwann durchaus erkannte. :-) Und mich hats gefreut.


Das Erkennen der Chancen geht jedoch nur, wenn man sich nicht ins „Problem“ verbeißt, sondern sich bemüht, das große Ganze zu betrachten und von einer anderen Perspektive auf die Aufgabe schaut, sie vielleicht ganz anders löst, als zuerst gedacht und mehr als nur eine Lösung aus der Sache macht. Aus der einfachen Anfrage wurde übrigens ein kompetentes Frage - Antwort Spiel, ein neuer Kunde und ein guter Kontakt. So soll es ja auch sein. 

In diesem Sinne: Es ist immer hilfreich, einen Moment zu verweilen und hinter das Problem zu sehen, dann ergeben sich nämlich neue Perspektiven ... :-) 

Inspirierte Grüße
Birgit 


Vielen Dank an Hermann Scherer für die Erlaubnis, die Karten für einige meiner Texte nutzen zu dürfen! http://www.hermannscherer.de

30 Januar 2015

Ich widerspreche!

So, jetzt ist es passiert. Heute treten die neuen Nutzungsbedingungen von Facebook in Kraft. OMG! Oder?

Man sieht einige Freunde wohl ab sofort weniger, die einen gehen direkt weg und wieder andere sind noch im Stadium der vollständigen Panik.

Der Hype, der dem Ganze vorausging, war ebenso ziemlich erheiternd. Oder traurig, je nach Sichtweise. Ganze Widerspruchslawinen erfüllten unsere Chroniken und nervten zweitweise einfach sehr. 
Zumal man als Facebooknutzer wissen müsste, dass ein Widerspruch mit Bildchen überhaupt nichts bringt. Diese Bildchen tauchen immer auf, wenn Zuckerberg etwas ändert und das war nun nicht das erste Mal der Fall.

Heute ist also Stichtag. Jeder, der heute seinen Login macht, der stimmt den neuen Konditionen, die uns von Facebook verordnet worden sind, automatisch zu.


Wer die Änderungen nicht für sich annehmen kann oder möchte, muss raus. Schlicht und einfach. Es gilt das Prinzip "Vogel friß oder stirb". Krass formuliert. Selbst Gespräche in höheren Rängen konnten an der Situation nichts ändern. 

Und die Frage ist, muss mans? Klar ist, die Konditionen des Herrn Z. sind nicht gerade fair gegenüber den Nutzern. Aber letztlich ist es sein Deal: Du gibst mir deine Daten, dafür darfst du kostenfrei mitmachen.
Ein Deal über den wir selbst entscheiden können. Aber deshalb jetzt panisch das Netzwerk zu verlassen, das ist für mich auch keine Lösung. Zumal es schon ganz gute Möglichkeiten gibt, sich auch vor der "Ausbeute" des Herrn Z. zu schützen. 

Und jetzt kommen wir zum Punkt: Es liegt an der eigenen Information und der damit verbundenen Informationspolitik, die man für sich selbst aufstellt.
Etwas, das mich ab und an schon wundert, wo viele doch immer noch skeptisch angesichts der Onlineinformationen und aller Netzwerke sind. 

Vielleicht auch am offenbar häufig fehlenden Bewusstsein dafür, dass Facebook und Co. keine geschlossenen Wohlfühlwohnzimmer sind, sondern öffentliche Portale, die ebenso öffentlich einsehbar sind und für die Regeln (genannt Nutzungsbedingungen oder AGB) gelten. Für Unternehmen genauso wie für private Nutzer. Das ist die schlechte Nachricht. Leute, Ihr seid nicht auf privat unleserlichem Kuschelkurs.

Ich finde, gerade deshalb ist es wichtig, sich  kundig zu machen und sich zu überlegen, was man wie wo wann und warum preisgibt und wie man sein Konto schützen kann. 

Etwas, was wohl noch zu oft ignoriert wird. Und das ist schade. 

Ich widerspreche!


Der Ignoranz gegenüber den Konditionen, die uns genannt werden, wenn wir uns auf Plattformen im Social Weg anmelden. Der Verweigerung, sich fürs eigene Wohl zu informieren. Den ganzen Widerspruchgedönsposts, die sinnloser nicht sein könnten.

Und ich widerspreche der aufkeimenden Panik, wenn es um Daten geht, die man einer Plattform überlässt. Weil mans vorher wissen könnte. 
Ich widerspreche der selbst gewählten Ahnungslosigkeit, weil Unwissenheit vor den Konsequenzen nicht schützt. 


Ich bin für: 

Für das Nachlesen, sich informieren und der Entwicklung von Medienkompetenz. 
Ich bin für das Entwickeln eines Bewusstseins, das dann eine Grenze aufzeigt, wenn wir zu arglos mit unserem Datengut umgehen und unbedacht irgendwelche Schnappschüsse posten, die besser im Internen geblieben wären.

Es ist unsere Pflicht, uns aktiv mit dem auseinander zu setzen, was an Möglichkeiten vorhanden ist. Und zwar mit allen Pros und Cons. Denn Wissen! Ist! Macht! und oft genug der Schutz vor Schritten, die nicht gut tun. In meinem gleichnahmigen Post habe ich das auch in einer anderen Sichtweise noch einmal genauer unter die Lupe genommen. Denn Social Media macht Spaß, wenn man etwas darüber weiß.  Und, by the way, das Wissen für sich nutzt. 

Und falls doch jemand Lust auf Info hat, noch auf Facebook ist (einige sind ja noch da :-)) , der kann hier bei mimikama.at nochmal gut nachlesen, wie man sein Konto einrichten könnte. 

So, das musste auch mal gesagt werden. 

Frohes Netzwerken und bis zum nächsten Mal! 

Birgit


Copyright by Birgit Bauer für Manufaktur für Antworten UG
Bildquelle: Pixabay.com 


14 Januar 2015

Meet me in London ...

Es geht wieder los! :-) Ich gehe in die Luft. Quasi. :-)

Langsam gehts ans Koffer packen und das mobile Büro steht schon bereit. Nächste Woche geht es nach London zum Kongress "Social Media in the Pharmaceutical Industry".

Und zwar als Speaker zum Thema "Wie Patienten Social Media nutzen!" Ein weites und spannendes Feld. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Als E-Patient habe ich oft darüber gesprochen und weiß es eben auch mit meinem Wissen über Social Media zu verknüpfen. :-)

Wer mich kennt, der weiß, dass ich mich schon lange mit dem Thema "Patienten und Social Media" beschäftige und für transparente und verständliche Informationen plädiere, weil Patienten das Netz immer intensiver dafür nutzen, um sich zu informieren.


Und das nicht erst nach dem Arztgespräch, sondern bereits davor. Wir wissen das. Und tun es doch auch selbst. :-) Informationen zur möglichen Erkrankung, zu Symptomen und nicht zuletzt über den Arzt an sich sind gefragt. In meiner Präsentation übernehme ich die Sicht der Patienten und bin gespannt.

Immer mehr Patienten übernehmen die Initiative, beginnen Fragen zu stellen und mischen sich in den Entscheidungsprozess rund um ihre Erkrankung ein. Wollen sich auskennen, Alternativen wissen und bewusst entscheiden. Sie nutzen die Informationen, die sie finden, um Fragen zu erarbeiten und bereiten sich immer häufiger bewusst auf die Gespräche mit dem Doc vor.
Themen, Therapien, Alternativen, Möglichkeiten, Unterstützung und viele andere Themen stehen dann auf dem Plan.

Das Internet ist dafür eine perfekte Quelle. Wissen gibts in allen möglichen Formen zu finden.

Wie Patienten suchen, wo und welche Bedürfnisse und Fragen sie klären möchten, wo Patienten wirklich mitreden können, welche Tools sie nutzen und wo sie mehr Unterstützung benötigen, sind nur einige Inhalte.

Ich freu mich schon drauf!

Infos zur Veranstaltung gibts hier: Infos zum Kongress.

Viele Grüße!

Birgit


06 Januar 2015

Vorsatzdiät ....

Erst einmal, ein gutes neues Jahr! Möge es glücklich, spannend und erfolgreich werden!

Und jetzt reden wir über Vorsätze. Ich denke seit einigen Tagen darüber nach und finde, dass es Zeit ist, das Thema jetzt ungeschminkt und quasi auf freier Gedankenbahn ertappt nieder zu schreiben.

Sie verfolgen mich quasi vor und nach dem Jahreswechsel. Wie wahrscheinlich jeden von uns.

Und was haben wir nicht alle so vor. Abnehmen, mehr Entspannung und Freizeit, mehr Sport, weniger Arbeit, Verzicht auf Schuhe oder ausgedehnte Shoppingtouren und so weiter und so fort.

Dabei wissen wir doch alle, dass das, was wir uns vornehmen, uns quasi an unangenehmen Dingen vor die Nase setzen, zwecks dem Vorsatz, ohnehin oft genug ordentlich schief geht.