18 Februar 2012

Die Woche! KW 7 Von Gscheidhaferln, Luftnot, Schnee und Valentin und überhaupt ...

Von "Gscheithaferln", Luftnot, Schnee und Valentin und überhaupt ...

Montag
Mei, so ein Gscheithaferl, dachte ich, als ich mit jemandem telefonierte, der mir in Einzelheiten erklärte, wie ich eine Rechnung zu schreiben habe. Und das Steuerrechtliche gleich hinterherschickte. Ungefragt. Aber wohl annehmend, dass ich ein wenig auf der Brennsuppn dahergschwommen wär. Wie man so nett bayerisch sagt.
Was lernt man als Jungunternehmer sehr schnell? Wie man Rechnungen schreibt und das Rechtliche regelt. In jeder Hinsicht. Und da die Manufaktur dann doch schon seit einigen Jahren existiert, bin ich schon groß. Echt! Und das Schwimmen auf der Brennsuppn hab ich lang hinter mir gelassen. Mir ist klare Brühe lieber. Mit Freischwimmer, den hab ich nämlich auch schon. Gut gell?

Ach ja, Luftnot hatte ich im Höhentraining. Kaum ist der Körper mal nicht so wirklich fit, merkt Frau das. Und bekommt einen Platzverweis vom wachhabenden Physio. Der hat mich an die frische Luft auf meiner gewohnten Höhe geschickt, mir Traubenzucker gegeben und gesagt, dass das Training nach einer halben Stunde vorbei ist. Das war ein Trip. Wow! Gut, dass es wachende Physios gibt, die einen dann auffangen, ein wenig bemuttern und wissen, was zu tun ist. Jetzt gehts mir wieder gut und ich geh nächste Woche wieder aufn Berg. So!

Dienstag
Hat mir der Schnee doch glatt den Valentin versaut. Ja, ich gebe zu, ich mags gern romantisch. Nicht, dass ich Blumen bräuchte, ich nehme auch Schokolade oder eine Einladung zum Essen. Aber nix is mit Essen. Wir sind langsam zugeschneit und die Straßenverhältnisse lassen einen Besuch beim absoluten Oberlieblingsitaliener nicht wirklich zu. Es wäre verdammt ungemütlich. Nix mit Romantik, wenn der Schnee so will, aber doch was mit Romantik, ich habe schließlich einen Plan B in der Tasche und Valentin muss eben am Samstag noch mal ran.
Ob der Bischof das so gewollt hätte? Schnee?
Übrigens, die 7. von 12 Prüfungsaufgaben ist fast fertig. Ich liege gut in der Zeit und bin schnell. Drückt mir die Daumen, dass das so bleibt. Die Uhr tickt und Ende März ist das Spielchen vorbei.

Mittwoch
Jetzt ist es offiziell. Ich mache mich Ende Mai auf den Weg zur "Patient Summit 2012" nach London. Ich wurde als Expertin in Sachen Social Media und Blogging und als e-patient in Personalunion eingeladen. Sehr spannend. Das kann ich Euch sagen. Derzeit poliere ich an meinem "little accent like out of rosenheim" und plane die Vorbereitungsphase ab April.
 Wer hier klickt, findet mich unter "Speakers" wenn er ganz nach unten scrollt!
Denn wir wissen, die Prüfungen. Übrigens, 7 von 12 geht heute raus. Und ist richtig gut geworden. Finde ich und hoffe, dass auch meine Studienbegleiterin das findet und mir eine gute Beurteilung gibt.

Donnerstag
Unsinnig und sinnig und überhaupt wahnsinnig. Ich bin bekennender Faschingsmuffel und kanns auch zugeben. Die tollen Tage und die teilweise befohlene Fröhlichkeit sind so gar nichts für mich. Wahrscheinlich weil man mich zu oft zu Zeiten, in denen ich unlustig war zum Lustigsein zwang? Keine Ahnung. Ein wenig glossig könnts noch werden, Frau weiß es nicht.
Sitze an Prüfung 8 von 12 und gebe Gas. Nebenbei kaue ich an der Kolumne für Sonntag. Und bin selbst schuld, dass die Nummer echt schwierig ist. Hab ich mir selbst ausgesucht. Gott sei Dank gibts auch Verleger, die einem nach dem ersten Lesen nicht sagen, wie untalentiert man ist (hatte ich auch schon), sondern was man tun kann, um sich das Leben und das Schreiben einfacher zu machen und den Leser einzufangen. Danke Pierre!
Das Ergebnis von Handgranatenschmeißern und meinen Gedanken kann man hier am Sonntag um 12.01 Uhr lesen!

Freitag
Früher Morgen, kaue an Kolumne. Schon wieder. Aber es wird. Ich werde am Sonntag eine Geschichte erzählen, die möglichen aktuellen Szenarien sehr nahe kommt und dennoch erfunden ist.
Am Wochenende, habe ich beschlossen, lasse ich es ruhiger angehen. Ich brauche dringend eine Pause und Zeit für mich. Da war noch die Kurzgeschichte, die ich schreiben und einreichen wollte ...
Jetzt: Warten. Ja, schon wieder Warteschleife. Offenbar bin ich neuerdings ein Unternehmen, das Social Media Management just in time macht und dann, wenn halt mal Zeit dafür ist. Falschannahme. Social Media will geplant sein und ist kein kunterbuntes Wunschkonzert. Etwas, das noch immer nicht alle verstanden haben. Menno! Wir spielen hier kein Telespiel oder so! Isso.

Wie war Ihre Woche? Und wer schenkt mir nen Kommentar? Und überhaupt, wer wird Faschingsprinzessin oder Prinz?

Gespannte Grüße, wartend und gespannt, wie lange ich noch in der Kommentarwarteschleife hocke! Aber ich bin ja Warteschleifen gewohnt ...

Birgit Bauer

Copyright 2012 by Birgit Bauer

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