12 Mai 2012

Die Woche : Bier und Hopfen, Professionalität und ein Traum

Montag:

Ich forsche in Sachen Bier und Hopfen und erfahre wundersame Dinge. Notieren, Aufschreiben. Fürs Interview am Mittwoch.

Dienstag:

Bastle an PowerPointPräsentation und dem Handout für Freitag, an dem ich einen Work-Shop gebe, um ehrenamtliche Journalisten ein wenig mit dem Schreiben zu verknüpfen.

Mittwoch:

Ich bin verhopft. Und sehe Bier aus anderer Perspektive. Ich weiß jetzt, dass es Hopfensorten gibt, die Aromen in sich tragen, die nach Zitrusfrüchten schmecken und dass die Verwendung selbiger nichts mit Biermischgetränken zu tun hat. Das entspannt mich. Aber ich gehöre auch zur aussterbenden Gattung des klassischen Biertrinkers. Am liebsten ist mir halt doch ein Helles im Krügerl.
Und bevor es das gibt, schreibe ich meinen Artikel.

Donnerstag:

Alles wird gut. Sage ich mir. Die Präsentation steht, die Mappen sind gefüllt, ich bin gespannt auf Freitag.
Nebenbei zerstöre ich einen Traum. Ich sitze nämlich nicht in meiner Schreibkammer und produziere nur Texte und der Rest der Welt wartet nur auf mich. Mich vermarktet auch niemand, das darf ich selbst tun.
Wenn man schreibt, muss man manchmal loslassen, Vorstellungen begraben und sich darauf einstellen, dass man richtig hart arbeiten muss. Schreiben ist ein Handwerk mit einer Menge Nebenschauplätze. Schreiben ist auch ein Markt, den man kennen und dem man sich manchmal ein wenig anpassen muss.

Hart, aber herzlich und leider wahr. :-) Aber für mich immer noch der beste Job, den ich kenne.

Freitag:

Letzte Vorbereitungen. Mir fallen noch tausend Dinge ein, ich teste die Präsentation und hoffe, dass alles gut geht. Ich bin nervös. Mal sehen! Es ist ein Experiment und Neuland. Aber, wie sagte ich neulich: Wer seine  Komfortzone nicht verlässt, wird nicht erfahren, wie es sein wird und wird keine Erfahrungen machen. Heute mache ich sie und wir werden sehen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Birgit Bauer


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