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03 März 2021

Aufschrei einer Stricksüchtigen! Für Innenstädte und gegen Krabbeltischwolle!

Wer jetzt anfängt nachzudenken, was das Stricken und die Manufaktur für Antworten miteinander zu tun haben, kann man sagen: Auf den ersten Blick nichts. 

Auf den zweiten Blick aber schon. Denn ich stricke gerne, ich bin verliebt in Wolle und brauche das Handwerk. Zum einen, weil es mich entspannt und beruhigt. Zum anderen weil ich beim Stricken, wenn ich einem Muster folge, meinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Stricken hilft mir immer dann, wenn ich über Aufgaben brüte, Ideen nachsinne oder einen Plan für etwas benötige, das mir im ersten Moment unlösbar erscheint. Und abgesehen davon, ich mache etwas mit der Hand. Ich sehe das, was ich schaffe. Kann es anfassen und am Ende sogar anziehen. Meistens. 

Als ich letztens wieder diesen einen, speziellen Moment erlebte, den, in dem klar war, dass es Zeit ist, sich nach guter Wolle umzusehen und über ein Teil stolperte, von dem klar war, dass ich es haben musste, weil es zu schön ist, rief ich bei der Wollhändlerin meines Vertrauens an. Wir kennen uns schon eine Weile und sie weiß genau, dass ich ab und an ein bisschen speziell bin, hochwertige Garne schätze und ziemlich genau weiß, was mir steht und wie ich es anpassen muss. 

In unserer Unterhaltung stieß ich auf ein Problem, das mir bis zu jenem Zeitpunkt nicht bewusst war. Aber es ist eines, das mich aufregt, mich erschüttert und das aufzeigt, wie weit das mit der Solidarität so geht. 

13 Januar 2011

Über Strickmaschen, verknotete Gedankengänge und ein neues Projekt!

Liebe Leserinnen und Leser, 

wie Sie vielleicht wissen, heißt meine Manufaktur nicht umsonst "Manufaktur für Worte und Wolle". Sie verbindet neben meiner Arbeit als Autorin, Journalistin und Social Media Strategin, die für Worte stehen auch die Arbeit als Frau an der Nadel. Der Stricknadel. 
Ich habe in den letzten Jahren immer wieder für Kunden, die einen individuellen Look möchten, Manufakturunikate nach Wunsch und Maß von Hand gearbeitet. Gestrickt. 
Das lässt sich trefflichst verbinden, denn wenn ich einen Gedankenknoten habe, drösle ich ihn mit entspannten Strickstunden wieder auf. 

Das daraus eine neue Idee wird, hätte ich so nicht gedacht, allerdings träume ich schon lange von einem Strickstammtisch, einem, wie man es in den USA auch bezeichnet "Knitting - Café". 
Ich habe mich lange mit der Idee beschäftigt und als mich die VHS in Abensberg fragte, ob ich nach der tollen Lesung im Oktober und aufgrund meiner Vielfalt, die mein Unternehmenskonzept prägt, etwas Neues machen möchte für das neue Programm, sagte ich spontan zu und hole jetzt einen Trend nach Abensberg, der im Verborgenen bestimmt schon sehr verbreitet ist. Das Stricken. 
Ich eröffne zusammen mit der VHS den ersten "Strickstammtisch" hier in der Gegend und freue mich darauf. 

Noch mehr freut es mich, dass wir die Presse dafür begeistern konnten. Und deshalb gibt es einen kompletten Bericht zum Nachlesen für Sie auf meinem Strickblog: Alles über den neuen Strickstammtisch in Abensberg!

Schreibstrickende Grüße
Birgit Bauer