19 Februar 2013

Fastenzeit? Meine tägliche Ration Ausmisten gibt mir heute! Das mit den Zeitschriften und so ...

Wir erinnern uns: Vor Weihnachten habe ich versucht, jeden Tag eine Schublade oder einen Ordner auszumisten.

Ein irrer Papierberg füllte unser Tonnenhaus und wurde nun fachgerecht entsorgt.

Jetzt ist Fastenzeit und alle in meiner Umgebung tun etwas. Sie sparen Süssigkeiten, trinken keinen Alkohol, sind auf Shoppingentzug und tun viele Dinge, um sich fastend bis Ostern mit dem Verzicht zu beschäftigen.

Ich überlegte, wonach mir der Sinn steht. Verzicht? Nicht? Doch? Was jetzt?

Sie ahnen es bestimmt schon: Ich miste wieder aus. Die Tage, die ich vor Weihnachten beruflich umherreiste, werden jetzt aufgeholt.

Denn da liegen noch ungefähr 8 Jahre Modemagazin, sorgsam gesammelt, gehütet und jetzt als Platzfresser identifiziert, es gibt auch noch ein wenig Bedarf im Kleiderschrank und auch im Bücherregal stapeln sich Schmöker, deren Verbleib ich noch einmal durchdenken muss. (Und nein, keine Entsetzensschreie, ich werfe die Bücher nicht in den Müll, ich werde sie aussetzen oder verschenken!)

Heute fielen ca. 5 Stehordner einer Ausmistorgie zum Opfer, in denen ich altes Recherchematerial, dessen MHD richtig abgelaufen war, aufbewahrte. Zur Auswahl für morgen stehen zwei Standordner mit Ausgaben eines Magazines, die ich seit zwei Jahren habe, aber nach einem ersten Lesen nie wieder ansah.

Danach führt mich die Reise ins Gästezimmer, wo die Modemagazine lagern und diverse Ordner mit Handwerks- und Basteltipps auf mich warten.

Es bleibt spannend. Wir misten also wieder aus, lassen Luft für den Frühling und freuen uns auf das, was kommt!

Was machen Sie in der Fastenzeit?

Ihre Birgit Bauer
Ausmistkönigin




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