15 April 2010

Freigänger ohne Ausgang! Das Katerproblem!

Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe einen Kater. 
Gut, werden Sie sich jetzt denken, soll sie eben eine Kopfschmerzsprudeltablette nehmen, dann wird er verschwinden. Sie irren!
Dieser Kater ist keiner, den man mit Kopfschmerzsprudeltabletten verscheuchen könnte, aber derzeit könnte ich gut hin  und wieder eine der Sprudeldinger gebrauchen. Mir brummt der Schädel. Wieso? Weil hier neuerdings ein Freigänger ohne Ausgang wohnt und das wiederum ist ein Problem.
Zum Anfang: hier wohnt Herr Muzz. Der Redaktionskater. Normalerweise ist er ein wirklich charmanter Katzenkerl, der neugierig und gleichzeitig gemütlich seine Rechercherunden durch sein Revier dreht und uns mit lautem Gemaunze in allen Tonlagen über sämtliche Geschehnisse informiert.

Kater bei einer Recherche am Schreibtisch!

Allerdings ist das mit der Außenrecherche so eine Sache. Herr Muzz ist nämlich neuerdings ein Freigänger ohne Ausgang. Bei einem Einsatz im Revier verletzte er sich einen Zeh am Hinterlauf so sehr, dass er operiert werden musste. 

Etwas, das uns sehr leid getan hat. Röntgen, Autofahrten, Narkosen, Spritzen, Verbände, lästige Ärzte und besorgtes Personal sind nicht sein Ding. 
Wir bedauern auch, dass er seit Montag eine Zehe weniger hat, denn er hat sich so verletzt, dass das Teil abgenommen werden musste. 
Seit Montag muss der Kater ruhig bleiben. Er ist krank geschrieben und bekam Bettruhe verordnet. Damit die Wunde heilt. Ein Umstand, der ihn nervt. Das Personal, sprich mich, die Tippse, übrigens auch. Denn Herr Muzz ist schlecht gelaunt und mutierte zum Muffelmuzz erster Güte.
In dieser kleinen Kurzreportage wird er Ihnen von kleinen Ausbruchsversuchen berichten und erzählen, wie es ihm so geht in seiner Einzelhaft ohne Freunde und kurz vor der Aktivitätsexplosion. 

Ach ja, falls Ihnen noch einer sagen sollte, dass große Kater nicht weinen und Katzen nicht lauthals schimpfen können: Sie täuschen sich! Der Redaktionskater hat eine reichhaltige Auswahl von wütendem Geschimpfe, fiesem Geheule und anderen Katerflüchen parat, die einem nicht nur ins Ohr gehen, sondern auch noch hängenbleiben. 

Erfahren Sie in Kürze mehr! Wenn wir Ihnen erklären, wie schnell sich eine Katze von einem Verband befreit und warum man als nachtaktiver Kater sein Personal um den Verstand zu bringen droht. Wir gehen der Frage nach, wer mehr leidet und widmen uns einer ausführlichen Suche nach Beschäftigungstherapien die beruhigen. Und zwar Tippse und Tier! 

Herzlichst
Birgit Bauer und Herr Muzz!


Kommentar veröffentlichen