02 Dezember 2010

Die Adventsreise Tag 2!

Schnee, Schnee und nochmal Schnee.

Man wills kaum glauben, die letzten Jahre sind sehr reich an Schnee. Dieser Winter ist mit Tschabumm und Trara eingezogen und hat uns alle irgendwie überrascht. Bei mir im Landkreis sind sogar die Schulen ausgefallen und jetzt schneit es schon wieder.
Eigentlich mag ich Schnee. Den Winter an sich finde ich toll. Hört man genauer hin, wird alles leiser, die weiße Decke dämpft den Lärm und es ist, als könne man noch einfacher durchatmen. Luft holen, sich eine Pause gönnen. Es sind die Augenblicke, die ich sehr mag, sie beruhigen Gemüt und Seele.

Und noch etwas passiert, die Welt wird langsamer. Gestern, als ich von einem Termin nach Hause fuhr, waren nur ganz wenige Autos unterwegs, die Lichter in den Häusern schimmerten auf die Straßen, zeigten den Flockentanz und setzten Zeichen. Auch heute ist fast kein Verkehr, es ist ruhig hier. Es scheint, als hätte die Welt die Weihnachtshektik abgeschüttelt und das gefällt mir. Es sind "Weiße Augenblicke".

Weiße Augenblicke,
lichtgefüllt und still.
Momente der Ruhe,
Durchatmen, sich fallenlassen,
dem Winter hinterherfühlen,
langsamer werden, 
Zeit finden, 
sich Zeit nehmen.
Für sich, für andere. 
Zeit, um die stille Zeit
still werden zu lassen.
Hektik aussperren,
Weihnachtsperfektionsismus ausschalten,
den Advent spüren. 
Langsam werden, 
Pause machen.
Den weißen Augenblick genießen! 

Adventsgrüße
Birgit Bauer



Bildquelle:
Erika Hartmann / pixelio.de
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