07 April 2011

Fastenzeitgedanken

Liebe Leserinnen und Leser,

ja, ich war ein wenig nachlässig, aber ich war krank und bin zwar auf dem Wege der Besserung, aber immer noch ein wenig langsamer. Ich genieße derzeit mit allen Sinnen, das war mir so Gutes über den Weg läuft und mich einnimmt.

Etwas ganz für sich wahrzunehmen, es von allen Seiten zu betrachten und ihm die ganze Aufmerksamkeit zu schenken, das durfte ich in den letzten Tagen immer wieder tun. Auf positive Art und Weise.
Einen Tag oder eine Begebenheit so in sich aufzusaugen, dass man es für eine ganz lange Weile im Herzen trägt und sich daran erfreut, finde ich toll. 

So eine Erinnerung ist immer dann nützlich, wenn es einem schlecht geht und man ein wenig wie ein Schluck Wasser in der Kurve hängt und nicht wirklich vorwärts kommt. Dann kann man ihn nach oben holen. Sich zurücklehnen und das genießen, was man live erlebte und komplett aufsaugte.

Das habe ich in den letzten Tagen getan und es tat gut. Zum einen saugte ich auf und zum anderen rief ich aus meinem inneren Schatzkästlein Erinnerungen ab. Es half mit, wieder fit zu werden und mich wieder auf den Weg zu machen.
Ich nehme gerade Anlauf: Achtung, ich komme!
Herzliche Grüße von der, die gerade im Erinnerungsschatzkästchen kramt!
Birgit Bauer
Kommentar veröffentlichen